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Artikel (4825)

Rotweine

R. Gabriel
17 / 20
Parker
93 / 100
Château La Dominique 2009
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
Grand cru classé
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
Lieferbarer Wein
R. Gabriel
17 / 20
Parker
95+ / 100
Château La Gaffelière 2009
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1er grand cru classé "B"
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
15 / 20
Château Peyrabon 2001
 T.T.C.Ein Karton mit 12 Flaschen (75cl) |
Cru bourgeois
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
16 / 20
Château de Sales 2010
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
16 / 20
Parker
88 / 100
Château Gloria 2012
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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Château Roylland 2009
 T.T.C.Ein Karton mit 12 Flaschen (75cl) |
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R. Gabriel
18 / 20
Parker
91 / 100
Château Grand-Puy-Lacoste 2012
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
18 / 20
Parker
94 / 100
Château Malartic-Lagravière 2010
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
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Château Peyrabon 2008
 T.T.C.Ein Karton mit 12 Flaschen (75cl) |
Cru bourgeois
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R. Gabriel
18 / 20
Château Lascombes 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
2e cru classé
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R. Gabriel
17 / 20
Parker
92 / 100
Château Grand Corbin-Despagne 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
19 / 20
Parker
93+ / 100
Château Léoville Barton 2009
 T.T.C.Eine Kiste mit 6 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
15 / 20
Parker
88 / 100
Château Cantemerle 2012
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
5e cru classé
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
18 / 20
Parker
91 / 100
Château Phélan Ségur 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
17 / 20
Parker
90 / 100
Château Picque Caillou 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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Château des Annereaux 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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R. Gabriel
17 / 20
Château Sociando-Mallet 2015
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
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R. Gabriel
17 / 20
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95+ / 100
Château La Gaffelière 2010
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1er grand cru classé "B"
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R. Gabriel
16 / 20
Château Peyrabon 2004
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
Cru bourgeois
Die leichten Preise
Lieferbarer Wein
Château Roylland 2015
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
1+1=3 (gemischt =-33% ab 3 Kisten)
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Les Fiefs de Lagrange 2014
 T.T.C.Eine Kiste mit 12 Flaschen (75cl) |
Lieferbarer Wein

Rotwein – Vielfältige Perfektion im roten Gewand

Ob geschmeidig, mild, würzig oder kräftig: Rotwein ist in vielfältigen Geschmacksvarianten erhältlich. Ein Traubensaft ist grundsätzlich erst einmal hell und nicht rot. Der Charakter des Weines verbirgt sich in der Beerenhaut. Die Farbe von Rotweinen reicht von purpurrot oder rubinrot bis hin zu granatrot oder fast schwarz. Grundsätzlich entsteht die Farbe auch durch die wesentlichen Einflüsse der Rebsorte, der Jahrgangscharakteristik, den Gesundheitszustand von Traube und Rebe. Dies sind die so genannten natürlichen Charaktereigenschaften der Trauben, die sich durch in der Natur erfolgte biochemische Prozesse herausentwickeln. Zudem beeinflussen die Weinbereitungsmethode (Maische-Verfahren), der PH-Wert, die Lagerungsart und -dauer die Qualität, Farbe und das Aroma (Bouquet) des Rotweins. Die verschiedenen Aromen, die sich aus der speziellen Eigenschaften des Weinbergs und Anbaugebiets ergeben, werden von Winzern auch als „Terroir“ bezeichnet. Ein Terroir meint somit die Duft- und Geschmacksnote, die ein Wein aufgrund seiner Herkunft mit sich bringt. 

© Château Kirwan, Margaux

Grundsätzlich kann ein über Jahrzehnt gelagerter Rotwein auch eine gelbbräunliche Färbung erhalten. Dies kann die Folge einer sehr intensiven und langjährigen Oxidation sein. Ob ein Wein in der Flasche, in einem Edelstahl oder Eichen-Fass gelagert wird, wirkt sich grundlegend auf seinen Körper aus. Bekannt wird der schöne Rote weltweit unterschiedlich. In Frankreich ist er als „Vin Rouge“ bekannt, in Italien als „Rosso“, in Russland als „Cherny“, in Spanien und Portugal als „Tinto“ (dunkel) oder als „Clarete“ (hell) und in Deutschland natürlich aus Rotwein. Grundsätzlich entsteht die leicht bis stark rote Farbe dadurch, dass der helle Traubensaft mit den dunklen Schalen vergoren wird. In der Rotweinherstellung ist es zwingend erforderlich, dass der Wein aus roten Beeren hergestellt wird. Der bei der Gärung Alkohol löst die Farbpigmente aus den Beerenhäuten heraus, sodass eine Färbung der Flüssigkeit entsteht. Zudem wirkt sich das Vorhandensein des als Tannin bezeichneten Gerbstoffs enorm auf die Struktur von Rotweinen aus. Die hohe Geschmacksvariation im Bereich der Rotweine kommt bedingt durch die große Möglichkeit der Einflussnahme durch den Winzer zustande. Da der Rotwein im Gegenstand zum Weißwein eine längere Maische und intensivere Gärungsdauer durchlebt, besteht für den Weinerzeuger mehr Zeit, um während er Vinifikation einzugreifen und somit Aroma und Körper des Weines zu beeinflussen. Dies wird in den finalen Geschmacksunterschieden der Rotweine sinnlos erlebbar.

 

 

Die Römer erkannten sein Potenzial   

© Château Fombrauge, Merlot, Saint-Émilion

Archäologische Funde beweisen, dass Wein bereits rund um 5000 vor Christus hergestellt wurde. Die ersten Weine wurden wohl im Kaukasus und Mesopotamien produziert. In der Antike wurde der Rotwein durch den griechischen Arzt Hippokrates als Heilmittel gegen Störungen des Herz-Kreislauf-Systems bekannt. Seit jeher galt der Wein als Trank der Götter und wurde in vielen Religionen heiliggesprochen. Bis heute lässt sich diese Tradition zum Beispiel im Vatikan und jeder christlicher Kirche wiederfinden. Die Griechen und Ägypter waren auch jene, die den Weinbau in den Mittelmeer-Raum importierten, wodurch er immer bekannter und beliebter wurde. Unter der Regierung des Römischen Reichs, zog der Wein erst in die französische Mosel-Region bei Pompey ein und wurde hiernach in der Pfalz kultiviert. Die Römer erkannten das wirtschaftliche Potenzial des alkoholischen Traubensafts und begannen mit dem Anbau und Verkauf. Die Römer können als die ersten großen Weinhändler bezeichnet werden. Doch hat sich im Verlauf der Jahrhunderte herausgestellt, dass die Kultur Frankreichs am meisten mit dem Wein und seinem Anbau verbunden ist. Alleine die Terroirs im Bordeaux-Gebiet haben eine Weinanbau-Fläche wie die Gesamtheit aller in Deutschland. Im 11. Jahrhundert studierten französische Mönche bereits den Zusammenhang zwischen dem Wein, dem Boden und den klimatischen Bedingungen. Sie legten in sich geschlossene Weinfelder an, die heute als Parzellen bezeichnet werden. Jene bestehen bis heute und bringen die teuersten und ältesten Weine der Welt heraus. Grundsätzlich wurden die Weine auf Steilhängen mit einfachen Böden kultiviert, da die ebenen und mineralischen Flächen dem Anbau von Kulturen für die Grundnahrungsmittel vorbehalten waren. Dies ist der Grund dafür, dass sich viele Weinberge noch heute auf hohen und steilen Hängen befinden und dort unter eigentlich schwierigen Bedingungen existieren. Jedoch haben die Forschungen und Geschmacksproben gezeigt, dass insbesondere unter diesen Bedingungen gereifte Trauben eine sehr hohe Intensität entwickeln, um zu überleben. Der Status Quo zeigt, dass 70% der weltweit produzierten Weine heute aus Europa stammen. In Deutschland werden jährlich rund 20 Millionen Hektoliter Wein getrunken. Für die Rotwein-Herstellung benötigte Trauben werden grundsätzlich in eher wärmeren Gebieten angebaut. Dies hängt mit der Säurelastigkeit zusammen, die der Wein entwickeln soll. Doch dies ist nur eine Faustregel. Faktisch werden mittlerweile in vielen Ländern Rotwein-Reben angebaut. Auch die klimatische Erwärmung beeinflusst die Anbaumöglichkeiten maßgeblich.    

 

 

Botanik und Liebe zum Rotwein

© Domaine de Chevalier, Pessac-Léognan

Vitis Vinifera zählt in der Botanik zu den Weinreben, die für den Weinbau geeignet sind. Im Mittelmeer-Gebiet, Mitteleuropa, Südwest-Asien und am Westkap Südafrikas ist sie weit verbreitet. Sie wird auch als „Edle oder Echte Weinrebe“ tituliert. Aus ihr lassen sich Weine, Tafeltrauben, Rosinen, Branntwein, Öl und Traubensaft herstellen. Weinreben gehören zu den ältesten bestehenden Kulturpflanzen. Ihre Unterformen werden als Rebsorten bezeichnet. Zu den bekanntesten Rebsorten zur Erzeugung von Rotweinen gehören unter anderem folgende: Spätburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Grenache, Malbec, Mourvédre, Tempranillo, Sangiovese, Shiraz, Pinotage, Tannat und Syrah. Die unterschiedlichen Rebsorten lassen sich in bestimmten Regionen (Terroirs) und unter spezifischen Bedingungen besonders gut anbauen. Jede Variation hat ihre Besonderheit in Bezug auf das Terroir, Klima und die Reifeentwicklung. Seit der großen Schädlingsplage im späten 19. Jahrhundert wurde immer mehr Wert auf biologiosch-dynamischen Anbau und grundlegend schadstoff-armen Weinbau gelegt. Das Ergebnis sind natürliche Weine und natürliche auch Rotweine, die von Schadstoffen unbelastet ein breiteres und voluminöseres Bouquet bieten. Durchlüftete Böden für tiefere Verwurzelungen der Reben und die biodynamische Symbiose der Winzer sorgen für qualitativ hochwertige Weine mit gesundem Hintergrund. Die Erkenntnis darüber, dass ein Grand Terroir end mit der Beschaffenheit seiner Böden zusammenhängt, ist nicht neu. Der für das jeweilige Anbaugebiet typische Geschmack der Reben basiert auf der Qualität der Böden und des Gesteins, auf dem jene wachsen. Die Vitalität eines Weinstocks kann mittlerweile durch Sensoren-Technik überprüft und gesteuert erden. Forschungsingenieure wie Jean-Pascal Goutouly entwickeln hoch innovative Gerätschaften, die die Qualität und Gesundheit der Reben positiv beeinflussen und für einen wunderbaren und wohlschmeckenden Rotwein sorgen. Eines der hochrangigsten und besten Weingüter weltweit, die Domaine de la Romanée Conti setzt seit Jahren auf den biologisch-dynamischen Anbau und erntet im wahrsten Sinne die Früchte und den Erfolg hierfür. Der seit den 1920er Jahren bestehende Trend setzt auf das Vermeiden künstlicher Dünger und bloß maschineller Methoden.

 

Geschmackshighlights aus dem Süden

© Leif Carlsson, Monteverro, Italie

Ganz unabhängig von der Herkunft des Weines, ein Rotwein wird bei einer Zimmertemperatur von 16 bis 18 Grad getrunken. Ältere Weine werden teilweise auch etwas wärmer getrunken. Die bekanntesten Rotweine Frankreichs stammen aus den Regionen Bordeaux, Burgund, Rhônetal und Loire. Das italienische Pendant hat seine Wurzeln hauptsächlich in Piemont, Veneto und der Toskana. Doch gibt es viele andere Länder und Regionen, die auch sehr gute und vorzügliche Rotweine herausbringen. Die spanischen, portugiesischen, amerikanischen und australischen Rotweine sollen keinesfalls außer Acht gelassen werden. Wussten Sie eigentlich, dass Portugal die meisten auf Steilhängen gelegenen Weinberge weltweit hat? Sie bestehen auf rund 40.000 Hektar Anbaufläche. 

 

Frankreich und der schöne Burgunder-Wein

Lassen Sie uns einen Blick auf die großen Weinregionen Frankreichs werfen und sie von Norden nach Westen in Hinblick auf den Rotwein betrachten. Die nördlich lokalisierte Region Champagne wird ausgenommen, da der Fokus hier auf dem Anbau von Champagner liegt. Das nördlich gelegene Weinanbau-Gebiet Val de Loire bringt leichte Weine heraus, die hauptsächlich einen fruchtigen aber samtigen Charakter haben. Typisch für die Region sind die Rebsorten Cabernet Franc, Pinot Noir und Malbec. Aus dem östlich gelegenen Burgund stammende Rotweine bestehen hauptsächlich aus Pinot Noir und Chardonnay. Sie sind samtig und vollmundig mit einer rubinroten bis violetten Farbe. Nach der Oxidation können sie sogar eine leicht bräunliche Farbe entwickeln. Grundsätzlich ist der Burgunder-Wein eher zart und weniger dauerhaft lagerfähig als der Bordeaux-Wein. Burgunder-Weine sind entweder aus der Region Burgund stammende Weine oder jene, die aus hauptsächlich aus Burgunder Rebsorten wie Pinot Noir bestehen. Die Burgunder-Weine gehören zu den besten, aber auch preislich exklusivsten Rotweinen der Welt.

 

Der Klassiker aus Bordeaux

Weltweit bekannt, von enormer Qualität, mitunter die besten Rotweine weltweit und einzigartig durch den besonderen Bordeaux-Stil, das sind die Klassiker aus der Region rund um Bordeaux. Es bestehen eine Vielzahl von Appellation, die die erstklassigen Grand Crus beinhalten. Lagerfähigke, vollmundige und exzellente Spitzenweine sind das Markenzeichen der Region rund um Bordeaux. Kaum eine andere Stadt hat sich zu einem Weinhandels- und Anbauzentrum wie Bordeaux entwickelt. Bordeaux Rotweine bestehen typischerweise aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Diese Rebsorten sind jeweils in bestimmten Unterregionen typisch. Der Fluss Garonne teilt die Region in zwei Teile auf: Die rechte und linke Seite. Auf der linken Seite (Rive Gauche) werden hauptsächlich die Cabernet Sauvignon Reben kultiviert, während die rechte Seite (Rive Droite) für den typischen Merlot-Geschmack bekannt ist. Sehr bekannte Appellationen der linken Bordeaux-Region sind zum Beispiel Saint-Éstephe, Pauillac, Saint-Julien, Margaux und Pessac-Léon. Zudem wird die Cuvée auch mit Petit Verdot, Carménère und Malbec ergänzt. Sie sind eher trocken, aber langlebig und gewinnen an geschmacklicher Substanz im Verlauf der Zeit. Die aus dem Médoc stammenden Weine sind eher fruchtig mit großer Struktur und reich an Tanninen, während die Saint-Émilion und Pomerol Weine eher sanfter und voller wirken aber mit weiniger Tanninen und dem Aroma schwarzer Früchte. Saint-Émilion und Pomerol gehören übrigens auch zu den bekanntesten Appellationen der rechten Bordeaux-Region. Bordeaux-Weine sind sehr exzellente und klassische Weine, die durch ihren außergewöhnlichen Charakter überzeugen.

 

 

Rhône und seine schönen Roten

Das Weinanbaugebiet rund um die Rhône, das bei Avignon liegt, ist für seine hochwertigen Weine weltweit bekannt. Côtes du Rhone, wie das Gebiet auch genannt wird, ist das wohl älteste Weinanbau-Gebiet Frankreichs. In der Region werden hauptsächlich Rotweine hergestellt. Jene haben einen trockenen Charakter. Die Côtes du Rhone ist hauptsächlich für die Verwendung der Grenache-Rebe bekannt, wobei neben ihr auch Syrah und Mourvèdre verwendet werden. Die von den südlichen Rhône-Hängen stammenden Rotweine basieren eher auf Grenache-Trauben, während jene aus dem nördlicheren Teile eine dominante Syrah-Note aufweisen. In der Weinanbauregion Côtes du Rhone besteht seit 1937 die Appellation d’Origine Contrôlée Côtes du Rhône, die mit dem Kürzel AOC versehen ist. Zu den streng nach Qualität kontrollierten Appellationen gehören sechs Départments, die 171 Gemeinden umfassen: Rhône, Loire, Drôme, ArdècheVaucluse und Gard. Das Anbaugebiet ist unterteilt in die nördliche, mittlere und südliche Rhône. Unter den 171 Gemeinden, die zum Weinanbau zugelassen sind, bestehen einige hochkarätige Namen. Zu den bekanntesten gehört Château Neuf-du-Pape, das aus Frankreichs erster AOC stammt. In der Rhône-Region haben insgesamt 16 Bereiche die Bezeichnung Cru als Ausdruck für die hochrangige Appellation erhalten, aus der sie stammen. Die Qualitätselite der Region darf sich die Bezeichnung Cru des Côtes du Rhône auf dem Flaschenrücken verewigen lassen.

 

Loire – der längste Fluss Frankreich

In der Region rund um die wunderschöne, rund 1000 Kilometer lange Loire wird fantastischer Wein produziert. Auf rund 53.000 Hektar Anbaufläche gedeihen die schönen Roten an den Ufern der Loire. Von einem typischen Loire-Wein kann aber im Grunde nicht gesprochen werden, da die Böden entlang der Loire sehr unterschiedliche Merkmale aufweisen. Bedingt durch jenes sind die Rebsorten entlang des Flusses verscheiden. Die klimatischen Bedingungen variieren entlang der Loire, weshalb dies auch auf die Anbaureben zutrifft. Die von Schlössern geschmückte Loire-Region ist bekannt für die Rebsorte Cabernet Franc. Unter den kühlen, mediterranen Bediungen lässt sich aber auch die Cabernet Sauvignon-Rebe sehr gut kultivieren und wird neben Cabernet Franc auch häufig in der Region verwendet. Die „Herzgemeinden“ Rotweins der Region sind Bourgueil, Saint- Nicolas-de-Bourgueil, Saumur-Champigny und Chinon. Obwohl sich die Rotweine nicht in eine Schublade einordnen lassen, besteht ein beerenartiger und sehr fruchtiger Charakter.

 

Bella Italia

Die italienischen Weinerzeuger produzieren den Rotwein hauptsächlich aus den Rebsorten Berbera, Nebbiolo und Sangiovese (Grosso und Brunetto). Je nach Anbaugebiet werden diese Rebsorte aber auch mit weiteren kombiniert. In Italien sind nach der Klassifikation DOC rund 400 Rebsorten für den Anbau zugelassen. Dies ermöglicht eine umfangreiche Kombination und erzielt verschiedene Geschmacksrichtungen. Die nord-westlich gelegene Weinregion Piemont nutzt hauptsächlich Barbera und kombiniert diese mittlerweile auch mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Im Nordosten des Landes, der Weinregion Veneto, kommt zudem auch Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot zum Einsatz. Die Weine sind äußerst Tannin-haltig, gut strukturiert, mit einem enormen Potenzial für eine lange Reifungsdauer. Das Ergebnis sind besonders trockene und konzentrierte und intensive Rotweine. Die in Mittelitalien gelegene und sehr bekannte Region Toskana steht für die Rebsorte Sangiovese Grosso und Sangiovese Brunetto.

 

 

Die besten Roten weltweit

Natürlich sind die italienischen und französischen Rotweine weltweit bekannt. Die französischen Burgunder sind Qualitätsklassiker. Italien produziert immerhin mit einem drittel der Produktion Weine der höchsten Qualitätsstufe. Doch sind auch die australischen Weine nicht außer Acht zu lassen. Viele gute Weine stammen auch aus den USA. 90% der Produktion findet in Kalifornien statt. Auf Platz der der bedeutendsten Weinanbau-Gebiete liegt Washington.

 

Die feurigen Spanier

© Torres, Priorat Espagne

Die spanischen Rotweine haben sich auch einen großen Namen gemacht. Die aus der La Rioja, dem Priorat und Navarra stammenden großen trockenen Weine sind echt Geschmacksgiganten. Die nordspanische Region La Rioja steht für Rotweine auf der Basis der Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Graciano. Unter ihnen lassen sich viele der besten Jahrgänge Spaniens finden. Die Winzer der Region Navarra setzen auch auf Tempranillo und Garnacha, doch werden auch Carbernet Sauvignon und Merlot Reben kultiviert. Auch unter ihnen lassen sich einige namenhafte Qualitätsweine finden. Das katalanische Gebiet Priorat setzt zudem noch auf Syrah, Grenache und Pinot Noir, die einen herrlichen Geschmack erzeugen. Doch lassen Sie uns auch einen etwas tiefergehenden Blick auf die großen amerikanischen Rotweine werfen, die in Europa durchaus salonfähig geworden sind. Unter ihnen sind insbesondere jene, die von der amerikanischen Westküste stammen.

 

Amerikanische Rotweine

© Opus One, Californie

Die Sonne Region Kaliforniens sorgt für wunderbare Rotweinerzeugnisse aus den Regionen Monterey, Sonoma und Napa-Valles. Diese drei gehören zu den bekanntesten und besten Weinanbau-Gebieten der amerikanischen Westküste. Die Weinanbautradition begann im 18. Jahrhundert, als spanische Missionare die Reben der Vitis Vinifera erst nach Mexiko und später nach Kalifornien importierten. Heute werden alleine im Norden der USA rund 20 Millionen Hektoliter weltweit produziert. Als Rebsorte wird hauptsächlich Cabernet Sauvignon, Merlot und die als Aromabombe bezeichnete Zinfandel genutzt. Die Weine sind grundsätzlich sehr fruchtbetont und überzeugen durch ihr frisches Bouquet. Hierbei setzen die amerikanischen Erzeuger auf Cuvées und reinsortige Rotwein-Varianten.

 

 

Australische Rotweine aus Übersee

In Australien werden die Weine aus rund 100 verschiedenen Rebsorten hergestellt. Im Süden setzen die Winzer eher auf die Rebsorte Shiraz, währen der Westen eher auf die Weißwein-Produktion spezialisiert ist. Die namenhaften Weinregionen Australiens sind hierbei South Australia, Victoria, New South Wales und Western Australia. Rund 58% der gesamten Anbaufläche von Australien (173.776 Hektar) dienen dem Kultivieren von Rebstöcken für die Rotwein- und Rosé-Herstellung. Der Stil australischer Weine wird häufig als sehr fruchtig und voll beschrieben. Ein leicht marmeladiges Bouquet zeichnet ihn mitunter auch aus. Die Weinanbau-Tradition Australiens besteht nun schon seit dem 19. Jahrhundert und diese Kenntnis lässt sich auch geschmacklich erkennen. Unter den australischen Rotweinen lassen sich einige wunderbare Weine von höchster Qualität finden. Die Wine and Brandy Corporation kontrolliert, dass der Anteil der regionalen Rebsorten in den Flaschen über 85% ergibt. Die Organisation besteht seit 1987.

 

Ein Resumé

Die Sonne scheint, das Outfit ist sommerlich, in der Küche duftet es herrlich nach gebratenem Hühnchen – en perfektes Setting für einen guten Merlot. Gute Rotweine gibt es grundsätzlich von überall. Ob Sie sich nun für den feurigen Spanien, den klassischen Bordolesen, den sonnigen Australier oder den fruchtigen Amerikaner entscheiden, Freude machen diese Weine ohne Frage alle. Das Bouquet reicht von fruchtig über sehr vollmundig bis hin zu unkonventionell aromatisch. Rotweine sind so vielfältig, wie es die Reben sind, aus denen sie geduldig und unter dem Einfluss von Sonnenschein und liebevoller Fürsorge durch Menschenhand entstanden sind. Ob nun mit Barriquenote oder Brombeer-Aroma, Sie entscheiden, was zu Ihnen und ihrem Ambiente passt. Doch Seien Sie sich gewiss, Sie werden einen passenden Rotwein finden. Millésima freut sich, Ihnen Geschmacks-Highlights aus aller Welt anbieten zu können. Gerne beraten wir Sie ausführlich und geben uns mit Ihnen auf die Geschmacksreise durch die Welt der großen Weine im roten Gewand.  

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