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Château Margaux 1988
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Château Margaux 1988

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 18
Wine Spectator | 95
J. Suckling | 93
Vinous Neal Martin | 94
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Bewertungen und Rating

89

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

In einem etwas kantigen, vollmundigen, eher muskulösen Stil, mit einer dunklen, fast undurchsichtigen granatroten Farbe und einer ausgeprägten rauchigen, erdigen Nase mit Anklängen von Kompost, geschmolzenem Asphalt, schwarzen Früchten, Pilzen und neuem Holz, fehlt diesem Wein die Eleganz, die man von Chateau Margaux erwartet, doch er verfügt über reichlich Tannine mit fester Textur und einen beinahe rustikalen, korpulenten Stil. Der Wein ist ebenso mundfärbend wie mundfüllend, jedoch in einem relativ kantigen Stil. Trinkreife: jetzt–2018. Zuletzt verkostet, 03/02.

18

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Mittleres Rubin mit entwickeltem, rostigem Rand. Leuchtende Farbe. Graphit und Jod dominieren eine voll entwickelte Nase. Sehr attraktiv und subtil. Feine, zarte Cabernet-Tannine im Abgang. Frisch und kantig, perfekt claretartig. Nicht besonders schwer oder alkoholisch. Trockener Abgang, aber für einen 1988er sehr charmant. Und weiter entwickelt, als ich erwartet hätte, besonders im Vergleich zu 1986… Leicht trockener Abgang, aber zweifellos Erstgewächs-Qualität. (JR)

94

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1988 Château Margaux ist ein weiterer Wein, den ich seit mehreren Jahren nicht probiert habe. Er zeigt eine reine Nase, unverkennbar dieser First Growth, mit Schichten von schwarzen und blauen Früchten, vermischt mit Jod und diesem charakteristischen Duft nach gepressten Veilchen. Am Gaumen seidig‑geschmeidig, mit ein wenig mehr Glycerin als andere First Growths. Geschmeidig, mit mehr blauen Früchten zum Abgang hin. Ein verführerischer Wein, vielleicht weniger streng als Flaschen vor zehn Jahren. Elegant und äußerst animierend. Verkostet beim Bordeaux‑Dinner 1988 im Noble Rot Mayfair.

89

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Dem Wein fehlten der Charme, die Eleganz und die Dichte, die man in großen Margaux findet. Nahe der Reife könnte er sich noch abrunden, aber viel besser wird er nicht mehr. Das ist ein Wein im altmodischen Stil, den andere mehr mögen werden als ich.

18

/20

Weinwisser

Noch so ein Jahrgang, der regelmässig im Schatten seines extrovertierteren Nachfolger-Paars 1989 und 1990 stand. Dunkles Granat mit mittlerem Rand. Auch hier eher kühler, klassischer Duft, nicht besonders einnehmend, aber eben mit der Klasse, die Margaux ausstrahlt. Im Bouquet Leder, Rauch, schwarze Pfefferkörner, aber alles sehr verhalten, ein Hauch Kräuter schwingt mit. Am Gaumen fest und von massiver Struktur, leicht aufrauende, zupackende Tannine, die Reserven anzeigen, aber auch auf Kosten der Eleganz gehen.

18

/20

René Gabriel

89: Fassverkostung (18/20): süßes Parfüm, Feinheit und Reichtum. Enormes Extrakt, mehr Merlot-Dominanz als der ’86er, totale Fruchtkonzentration. Eigentlich sollte man Jungweine bei einer Degustation ausspucken. 1991 brachte ich es aber nicht übers Herz: so dicht, so fein, so stoffig, gewaltige Adstringenz, lang, lang, lang. Ein wunderschöner, großer ’88er. Hat auf eine unlogische Weise Ähnlichkeiten mit dem ’88er Lafite. 1992 noch immer in der Fruchtphase, gar eine Notiz mit 19/20 Punkten: rauchige, durch die Barrique nach Kaffee duftende Nase, dahinter konzentriertes, reifes Fruchtbild. Am Gaumen sehr gut balanciert, Wachston, reich an vielen feinen Gerbstoffen, macht sehr positive Fortschritte. Ein großer Margaux! In der Verschlussphase präsentierte er sich wie folgt: völlig verschlossen, fast pubertär. Die Nase ist ausbrechend, sehr aromatisch zwar, aber noch keine Harmonie zwischen der Frucht und dem Terroir zeigend. Am Gaumen komprimiert, fast hart, mit Unmengen von Stoff. Ein großer Wein, der noch mindestens vier Jahre Ruhe braucht. 98: offenes, weit ausladendes, burgundisches Bouquet, viel Preisel- und Maulbeeren. Saftiger, feiner Gaumenfluss, zeigt sich opulent, sattes Extrakt, beginnende Schokonote im Finale, würziges Nachspiel. Wird in der vollen Genussphase wohl 19/20 Punkte wert sein (18/20)! 00: ein delikater, zu Beginn unscheinbarer Wein mit feinem Dörrfrüchtebouquet. Kein Bluff, sondern ein seidiger Premier Cru, der jetzt beginnt, immer mehr Spaß zu machen (18/20). 01: offenes Bouquet, Pflaumentöne, schön ausladend mit ersten dezenten Schokonoten. Am Gaumen noch viel Frucht, schöne Cabernet-Würze, Weichseln im Extrakt, zeigt viel Rückhalt und baut noch aus. 02: Wir tranken eine wohl etwas reife Flasche aus einem Burgunderglas im Tessin: zeigt deutlich pilzige Noten, Weihrauch und getrocknete Küchenkräuter. Auch am Gaumen sehr reif und sanft antrocknend. 04: eine sensationelle Flasche mit relativ viel Frucht, aber auch etwas bourgeoisen Konturen. Ein paar Monate später an der Weinprobe bei Bruno Hertig wieder mit gleicher Punktezahl bewertet: 18/20. Dunkles Granat mit aufhellendem Rand. Das Bouquet zeigt Leder, Korinthen, Rauch, schwarze Pfefferkörner, öffnet sich nur langsam und zeigt in der Mitte eine minzige Frische. Massiver Gaumen mit körnigen Tönen, leicht aufrauend, zeigt somit noch viel Reserven, ist aber nicht so finessenreich, wie man es von einem Premier eigentlich erwarten dürfte. 08: Granat-Rubin, dicht, immer noch lila Schimmer am Rand. Tiefes Cabernetbouquet, Tabak, Szechuanpfefferkörner, wirkt zu Beginn etwas kühl, Napatouch, Bakelit, wirkt sehr tiefgründig, nach 20 Minuten zeigt er eine feine Currynote. Fester, strenger Gaumen, noch wenig entwickelt und somit im ersten Ansatz etwas hart wirkend, deutliche Adstringenz. Heute noch ein reservierter Wein mit weiter verlangendem Potenzial, der richtige Genuss ist aber (noch?) nicht voll da. Zwei Stunden dekantieren. 11: jetzt voll auf dem Genusshöhepunkt, fein mit parfümiertem Maulbeerenton, elegant und seidig fein – genau wie ein ziemlich großer Château Margaux sein muss! Ohne zu dekantieren genießen. (18/20). 13: nach 20 Jahren immer noch sehr frisch und rotbeerige Spuren zeigend. Sehr feine, saftige Tannine, dezente Torfspuren im Untergrund. (18/20). 16: noch recht dunkles Rot. Der Beginn ist so zwischen kühl bis reserviert anzusiedeln. Bakelitspuren, grüner Madagaskarpfeffer, dunkler Tabak, wirkt dabei ziemlich tiefgründig. Am Gaumen frisch, zeigt Konturen und schöne Pflaumentöne, nicht besonders süß im Ausdruck. Ein „cooler“ Margaux mit leicht kernigem Rückhalt. Ich denke, dieser Klassiker braucht einfach ein gut passendes Gericht dazu, um richtig in Form zu kommen. (18/20). 17: sehr dunkle Farbe, bläulicher Schimmer im satten Granat. Die Nase ist direkt, frisch, er legt stetig zu und gibt sich als großer Klassiker. Immer noch Cassis zeigend, Brombeeren, frisch zerdrückte Szechuanpfefferkörner. Am Gaumen saftig, konzentrierter als der etwas leicht anmutende 1985er, gut im Fleisch und aromatisch im Finale. Ein unterschätzter, großer 1988er und davon gibt es noch weitere. (18/20). 18: sattes Purpur, dichte Mitte, am Rand ziegelroter Schimmer. Offener, eleganter Duft, sanft ausladend, Lakritze, Kandiszucker, noch rote Beerenreste, Maulbeeren und Cassis, sowie dominikanischer Tabak. Am Gaumen feinstoffig, eine gut stützende, vielleicht um eine Nuance dezent dominierende Säure. Die restlichen Gerbstoffe wirken dezent asketisch. Wenn man ihn schlürft, kommt das typische Margaux-Parfüm zum Tragen. Immer noch gut erhalten, aber man würde von ihm vielleicht etwas mehr Finesse wünschen. Andererseits passt sein Typus voll in die 88er-Jahrgangs-Schablone. (18/20).

90

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle Farbe, von normaler und gereifter Intensität. Mäßig aromatische Nase mit frischer, lebhafter Frucht. Wird beim Schwenken geschmeidiger. Am Gaumen überwiegend saftig, schmackhaft und angenehm, mit leicht herber Note und normaler Länge. Diese Flasche schneidet weniger gut ab als die in der Vertikale von château Margaux besprochene. Sie stammt aus demselben Karton.

Beschreibung

Die Eleganz und Struktur eines großen Margaux-Weins

Der Produzent

Mit Ursprüngen, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, gehört das Château Margaux zu den Grand Crus, die die Legende der großen Bordeaux-Weine weltweit geprägt haben. Das Schloss erhielt 1855 den Titel Premier Grand Cru Classé und war das einzige der vier vorgestellten Schlösser, das die Note zwanzig von zwanzig erhielt. Mit dem Erwerb des Anwesens durch André Mentzelopoulos im Jahr 1977 schreibt Château Margaux ein neues Kapitel seiner Geschichte. Er hob den Grand Vin de Château Margaux auf das höchste Niveau und führte den Zweitwein des Schlosses, Pavillon Rouge du Château Margaux, der 1908 eingeführt wurde, wieder ein. Nach dem vorzeitigen Tod ihres Vaters trat Corinne Mentzelopoulos in seine Fußstapfen und übernahm mit Energie und Leidenschaft die Führung des Château Margaux, das zu einem Meisterwerk aus Bordeaux geworden ist, das an seiner neopalladianischen Erscheinung leicht zu erkennen ist. Jahrgang für Jahrgang gehören die Weine des Anwesens zu den größten Weinen der Welt.

Der Weinberg

Die Besonderheit des Weinbergs von Château Margaux liegt in seinem seltenen und einzigartigen Terroir, das auf einem Kieshügel liegt. Die Rebsortenbestand des Anwesens ist stark auf Cabernet Sauvignon ausgerichtet, ohne den Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc zu vergessen. Die kalkhaltigen Lehmböden des Anwesens bringen legendäre Weine hervor, die rassig und sinnlich sind und so repräsentativ für die Appellation Margaux sind.

Rebsortenbestand

Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc.

Château Margaux 1988
2.0.0