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Château Cos d'Estournel 2000
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Nachhaltiger Weinbau

Château Cos d'Estournel 2000

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 97
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 16.5
Wine Spectator | 92
J. Suckling | 93
Vinous - A. Galloni | 94
The Wine Independent | 96
Vinous Neal Martin | 91
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Bewertungen und Rating

91

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Mit einer leichten Aufhellung am Rand sowie etwas Bernstein zeigt dies den am wenigsten beeindruckenden der größten Jahrgänge von Cos d’Estournel zwischen 2000 und 2009. Es ist ein herausragender Wein, aber näher an der Reife und es fehlt ihm an der Konzentration, Textur und der insgesamt fesselnden Aromatik jüngerer Jahrgänge. Der Wein zeigt geröstete Kräuter, vermischt mit Lakritz, Weihrauch, Schwarzkirsche und schwarzer Johannisbeere. Mittelkräftig statt voll, elegant, mit etwas würzigen Tanninen und einem schönen süßen Finale; im Vergleich zu anderen führenden klassifizierten Gewächsen befindet sich dieser Wein auf einem deutlich schnelleren Reifepfad und kann jetzt und in den nächsten 15 oder mehr Jahren getrunken werden.

92

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Dies zeigt eine deutliche Reife, mit Aromen von dunkler Pflaume und Johannisbeere, die nun gut mit Noten von angekohlter Zeder, Tabak und Lorbeer verwoben sind. Die Struktur bleibt jedoch bemerkenswert geschliffen, mit einem schmeichelnden Gefühl bis in den Abgang, wo ein Hauch von warmen Kieseln durchscheint. -- Blindverkostung Bordeaux 2000 (Dezember 2015). Jetzt und darüber hinaus trinken. 20.830 Kisten produziert.

93

/100

Decanter

Ein großer, reicher St-Estèphe voller Genuss. Vielleicht etwas weiter entwickelt, als ich erwartet hätte, mit sanft polierten Noten von Herbstfrüchten. Offen und trinkbereit; die Tannine sind noch solide, aber eindeutig schmeichelnd. Insgesamt von sehr guter Qualität und gut strukturiert, mit Graphit und Lakritz, die sich gegen die Weichheit der Frucht abzeichnen. Die Lese fand vom 22. September bis 9. Oktober statt, und 65 % wurden für die Grand-Vin-Produktion verwendet. Ausbau in 80 % neuem Holz.

93

/100

James Suckling

Zeigt inzwischen Reife mit Aromen von Tabak, Pflaumen und Räuchfleisch. Auch Lakritz. Vollmundig, rund und weich, mit viel attraktivem tertiärem Charakter. Jetzt trinken.

90

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Dunkles Rubinrot. In der Nase Cassis, Mineralität, Zedernholz und eine florale Note, dazu eine krautige Johannisbeerblatt-Komponente. Saftig und straff; deutet die Kraft des Jahrgangs an, fehlt jedoch an Süße und Geschmeidigkeit der besten Beispiele. Bietet eine ziemlich nahtlose Textur, aber der fest tanninhaltige Abgang wirkt im Anschluss an 2001 etwas krautig.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Mittelgewichtig, elegant, sanft, rund und geschliffen, entfaltet der Wein sofort beim Einschenken seine Reize von Pflaume, asiatisch gewürzten Johannisbeeren, Rauch, Lakritz, Tabak und Minzblatt. Er präsentiert sich heute bereits sehr gut, hat aber noch viel Leben vor sich – also keine Eile, den Korken zu ziehen. Trinken von 2023 bis 2040.

95

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Heute trinkreif zeigt der 2000 Château Cos D'Estournel ein wunderschön komplexes, gereiftes Profil mit dunkleren Früchten, Blatt-Tabak, Zedernholz und vielen erdigen, würzigen Nuancen. Er ist mittelgewichtig, elegant und vielschichtig am Gaumen, mit feinen, integrierten Tanninen. Ich liebe ihn heute, doch er wird sich zweifellos in den kommenden 15–20 Jahren anmutig weiterentwickeln. Die Cuvée 2000 besteht aus 60% Cabernet Sauvignon, 38% Merlot und 2% Cabernet Franc.

18

/20

Weinwisser

Mittleres Granat, zarter Ziegelrotschimmer am Rand. Röstiges Bouquet, Schwarzbrot, Pumpernickel, viel Zedernnuancen, heller Tabak. Im Gaumen noch fest, körnig, Lebkuchengewürze und Kardamom im dunkelröstigen, nach Mokka schmeckenden Finish. Ein grosser Bordeaux, der aber mit den anderen 2000ern gleicher Klasse nicht ganz mithalten kann.

18

/20

René Gabriel

118 hl Cabernet Franc werden sehr wahrscheinlich deklassiert! <div style="font-style:italic;color:#990033">Ich bin mir noch nicht ganz sicher</div>, meinte Jean-Guillaume Prâts. <div style="font-style:italic;color:#990033">Der Cabernet Franc hat sehr unter der Trockenheit gelitten und deshalb habe ich ihn vorerst nicht für die Assemblage vorgesehen. Er schlummert momentan noch separat in einer Reihe Barriquen, aber ich werde ihn mit grösster Wahrscheinlichkeit vollständig deklassieren! Somit würde dann die Assemblage beim Cos ausnahmsweise bei 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % Merlot liegen. Das ist aber nicht die einzige Ausnahme. Wir haben in den letzten zwanzig Jahren in unseren Stahltanks vergoren. Dieses Jahr habe ich die alten Betontanks mit sehr zufrieden stellenden Resultaten wieder zum Leben erweckt. Aufgrund seiner mächtigen Struktur erinnert mich der 2000er etwas an den Jahrgang 1986, nur hatten wir heuer viel weniger Ertrag, lediglich 48 hl/ha.</div> 01: Fassprobe (18/20): Tiefes Violett mit fast schwarzen Reflexen. Intensives Kaffee-, Palisanderbouquet, Kakaonoten, schwarze Oliven, Backpflaumen und feine Würztöne, unerhört intensiv und so geballt wie schon lange nicht mehr. Im Gaumen einen Mundvoll Wein, viel Fett, Fleisch und fein stoffige Konturen, blaubeeriges Fruchtspiel mit viel Brombeeren und wiederum Pflaumen, die Frucht ist perfekt reif und der Wein ist klar ausgerichtet, er hat das Potential vom genialen 96er Cos und zeigt die Rundungen vom üppigen 82er, ist aber noch um Nuancen feiner. Dabei zeigt er trotzdem, dass er ein St. Estèphe ist. Im Moment wirken die Merlot- und Cabernet-Trauben noch etwas polarisierend, aber das wird sich mit dem Barriquenausbau schon noch richten. Im Herbst 2001 wieder auf Cos degustiert: Während der Wein an Primeurproben eine gewisse Faszination zeigte und knapp die 18/20 Punkte erreichte, präsentierte er sich im Herbst 2000 sehr müde. Ist er im Herbst leblos, fad und ohne Charisma? Mein Gott, ich erinnere mich noch gut daran wie ich die 1985er, 1986er, 1988er und 1989er aus dem Fass verkostete. Alles recht grosse bis ganz grosse Weine. Aber dieser 2000er hat heute in derselben Phase nicht einmal die Hälfte dieser Faszination. Somit kann er das auch nicht in zehn Jahren hergeben, was er heute nicht hat, oder? Cos ist drauf und dran, alle Joker zu verlieren und unter den Super-Seconds (gehört er eigentlich moralisch noch dazu?) den schwarzen Peter zu ziehen. Wenn sich der 2000er auf diesem Niveau weiterentwickelt, dann wird er in seiner Genussphase nie mehr die 18/20 Punkte der Primeurverkostung erreichen. Bleiben wir aber bis es so weit ist noch auf der optimistischen Seite: (18/20). 04: An der Buchpremiere in Linz bekam ich einen kleinen Schluck. Erstaunlich das Bouquet; weil bereits nussig mit intensiven Kaffeeröstnoten. Im Gaumen samtig, weich und eigentlich jetzt schon viel Freude bereitend - ausser bei seinem Preis den er auch noch in 10 Jahren nicht wert sein wird. (18/20). 06: Drei Mal innert 2 Monaten erlebt. Einmal in Hamburg, einmal in Wien und einmal an der grossen Cos Probe in Appenzell. Mittleres Granat, zarter Ziegelrotschimmer am Rand. Röstiges Bouquet, Schwarzbrot, Pumpernickel und viel Zedernnuancen, heller Tabak. Im Gaumen noch fest, körnig, Lebkuchengewürze und Kardamom im dunkelröstigen, nach Mokka schmeckenden Finish. Ein grosser Bordeaux, der aber mit den anderen 2000er seiner Klasse nicht ganz mithalten kann. (18/20). 14: Leicht mattes Purpur mit lila Reflexen. Warmes Bouquet, viel dunkle Röstnoten, duftet nach Schwarzbrotkruste, reife Pflaumen, ein Hauch frisch gerösteter Kaffee, duftet fein und elegant. Kein komplizierter Nasenansatz, also «easy to handle». Im Gaumen stoffig, dicht, weiche Tannine, noch leicht mehliges Extrakt. Sonst aber irgendwie Friede, Freude Eierkuchen. Macht jetzt schon viel Spass. Kein ganz grosser Cos, weil etwas zu wenig konzentriert und somit auch nicht genügend komplex. (18/20). 18: Die Farbe zeigt erste, ziegelrote Nuancen. Die Nase ist ein würziges Zedernpaket, unterlegt von Pflaumentönen, Kaffee und Lakritze. Im zweiten Ansatz dreht das Bouquet voll auf Würze und erinnert an schwarze, just zerdrückte Pfefferkörner. Der Gaumen gibt sich weich und scharmant. Die restlichen Gerbstoffe passen harmonisch in den Gaumenfluss und so ist denn dieser Cos ein Ready-to-drink-Erlebnis ohne jegliche Reue. Man könnte hier vielleicht monieren, dass er als Super-Second nicht ganz mit seiner Liga mithält. Gejammert auf recht hohem Niveau. (18/20). 20: Sattes Purpur mit dezent aufhellendem, rubinem Rand. Offenes Bouquet, Zedernduft wie bei einem Saint Julien, Lakritze, schwarzes Pfeffermehl, feingeschichtet und vielleicht etwas zaghaft im Ansatz für diesen Jahrgang. Im Gaumen saftig, elegant, gut balanciert und milde ausklingend. Ein netter, guter, aber leider zu wenig grosser 2000er für sein generelles Ansehen und den Jahrgangsmöglichkeiten. Dafür ist er heute schon so was von «ready»! (18/20). 21: Ziemlich dunkles Purpur, keine Reifetöne. Intensiv duftendes Bouquet, Maroni Püree, Lakritze, Szechuan Pfeffer, Kardamom, Spitzwegerich, Black Currant Pastillen und kalter Rauch. Entwickelt sich positiv an der Luft und geht dabei auch noch etwas mehr in die Tiefe. Im Gaumen saftig mit mittlerem Druck, in der Textur feine Lücken aufzeigend. Zweifellos ein sehr guter 2000er. Mit seiner eigenen Klasse, oder mit ähnlich gelegenen Crus mag er leider nicht ganz mithalten. Zudem scheint er schon völlig auf dem Höhepunkt zu sein, was bei anderen Super-Second auch (noch) nicht der Fall ist. 18/20 trinken

17

/20

André Kunz

Laktisches, süsses, samtenes Bouquet, Weichselkirschen, Moccajoghurt. Süsser, mittelkräftiger Gaumen mit feinsandigem, mehligem Tannin, süsser Aromatik, kerniger Struktur, süsser Abgang. 17/20 trinken - 2030

96

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Zusammengesetzt aus 60% Cabernet Sauvignon, 38% Merlot und 2% Cabernet Franc zeigt der 2000er Cos d'Estournel eine mittlere Ziegelrotfarbe und einen duftigen Aromaten von gemahlener Zimt, Weihrauch, Rosenöl und ungerauchten Zigarren, der zu einem Kern aus getrockneten Kirschen und Maulbeeren mit einem Hauch Kardamom führt. Am Gaumen ist er mittelgewichtig, elegant gearbeitet und seidig, mit einer erfrischenden Linie und einem duftigen Abgang. Sehr hübsch, und er trinkt sich jetzt wunderschön!

97

/100

La RVF

Geradlinig, noch leicht streng und mit tiefgründiger Frucht. Hervorragendes, schlankes und präzises Tanningerüst. Der Wein zieht sich am Gaumen in die Länge und endet auf fein mineralischen Noten.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: FP Aus der Magnum verkostet – Dunkle Farbe, normale Intensität und leicht gereift. Schöne fruchtige Nase. Reduktionsnoten mit einem Hauch von Kaffee, Rauch und Cabernet Sauvignon. Seidiger Gaumen, sehr fruchtig, schmackhaft, schmelzend und angenehm. Hübscher feiner Wein, aber es fehlt an Tiefe.

94

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Für einen Saint-Estèphe ist er in diesem Stadium erstaunlich geschmeidig. Die Dichte steckt ganz in der exotischen Frucht, während die Tannine eher im Hintergrund bleiben. Das deutet darauf hin, dass sich dieser Wein relativ schnell entwickeln wird, aber auf dem Weg dorthin viel Genuss bereiten dürfte.

Beschreibung

Ein ausgewogener, köstlich-eleganter Rotwein aus Saint-Estèphe

Das Weingut

Im Norden des Médoc, auf dem Hügel von Saint-Estèphe gelegen, erscheint majestätisch das Château Cos d’Estournel. Wie ein wahrer Maharadscha-Palast überraschen und fesseln das Schloss und seine Pagoden den Blick. 1791 erbte Louis-Gaspard d’Estournel Hektar von Weinbergen und errichtete das Anwesen. Dieser Abenteurer und Weltenbummler brachte seine Vorliebe für Exotik und den Orient dem Château Cos d’Estournel diese so einzigartige Architektur im Médoc ein. Seit 2000 im Besitz von Michel Reybier, erstrahlt das Château Cos d’Estournel weiterhin in der Appellation Saint-Estèphe und reiht sich in die Linie der größten Weine der Welt ein, indem es sich durch seinen einzigartigen Stil auszeichnet, bei dem der Sinn für Schönheit und Exzellenz eine ständige Suche ist.

Der Weinberg

Als Referenz unter den großen Weinen von Saint-Estèphe genießt das Château Cos d’Estournel eine außergewöhnliche geografische Lage. Sein Weinberg befindet sich am Rande des Plateaus, in unmittelbarer Nähe der Gironde-Mündung. Der Weinberg profitiert somit von einem maritimen Klima und ist gleichzeitig vor Unwettern geschützt. Die Reben sind auf zwei Hügeln und einem zentralen Plateau gepflanzt und profitieren von einer idealen Lage und guter Belüftung.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (60 %)
Merlot (40 %)

Verkostungstipps für den Château Cos d’Estournel Rotwein 2000

Verkostung

Der Château Cos d'Estournel 2000 zeigte in seiner Jugend zunächst prächtige Noten von gerösteten Früchten und süßen Gewürzen. Inzwischen ist dieser Wein viel voller. Er zeigt Geschmeidigkeit und Frische und entfaltet einen außergewöhnlichen aromatischen Ausdruck und ein fantastisches Gleichgewicht.

Château Cos d'Estournel 2000
2.0.0