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Château Cos d'Estournel 1996
4 Bilder
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Nachhaltiger Weinbau

Château Cos d'Estournel 1996

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 94
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17
Decanter | 98
Wine Spectator | 90
Vinous - A. Galloni | 93
Vinous Neal Martin | 98
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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Aus 65% Cabernet Sauvignon und 35% Merlot hergestellt, ist dies ein wuchtiger, verschlossener Wein. Der 1996er zeigt eine undurchsichtig purpurne Farbe sowie reine Aromen von Cassis, gegrillten Kräutern, Kaffee und getoastetem neuem Eichenholz. Mächtig am Gaumen und einer der strukturiertesten und konzentriertesten jungen Cos d'Estournels, die ich je probiert habe, hat sich dieser dichte, strukturierte, tanninreiche Wein seit der Abfüllung deutlich verschlossen. Er benötigt 7–8 Jahre Flaschenreife und sollte 30–35 Jahre halten. Es ist ein großartiger Cos, doch Geduld ist gefragt. Erwartete Trinkreife: 2006–2030.

90

/100

Wine Spectator

Viel Tabak, Beeren und Gewürze in der Nase. Leichte krautige Untertöne. Vollmundig, mit feinen Tanninen und einem schmeichelnden, schön texturierten Finale. Kaubar. Ich würde noch etwas warten. 1995 wirkt für mich jetzt besser. Hervorragend, aber nicht so aufregend, wie ich es in Erinnerung hatte. — Bordeaux-Retrospektive ’95/’96. Am besten nach 2008. Zweimal verkostet, übereinstimmende Notizen. 26.000 Kisten erzeugt.

98

/100

Decanter

Ein brillantes Jahr für das linke Ufer in Bordeaux. In seiner Jugend war er widerspenstig und brauchte Zeit, um sich zu öffnen, steht aber für mich heute als einer der ganz großen Jahrgänge von Cos da. Mit 25 Jahren liefert er immer noch – einfach köstlich –, mit komplexen Aromen von Schiefer, Bleistiftmine, Graphit, Unterholz, schwarzer Trüffel und einem Finish von zerdrückter Minze. Er ist weiterhin saftig, mit perfekt integrierten, feinen Tanninen und enormer Persönlichkeit. 65 % neues Holz.

17

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Zunächst zeigte die Nase eine leicht grüne Note, doch am Gaumen war die Frucht reich, dicht und ziemlich großartig. Mit der Öffnung im Glas nahm ich in der Nase den leisesten Hauch von Brett wahr, gefolgt von einem Anflug von Asche. Ziemlich gut, aber bei Weitem nicht so aufregend wie der 1989er, der daneben serviert wurde. (JR)

94

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Sattes, tiefes Rubin. Unaussprechliche Aromen von schwarzen Früchten, Mineralien, Lakritz und Havanna-Tabak. Reich, dicht und kompakt; kraftvoll, aber harmonisch. Geschichtete Textur über einem starken Rückgrat. Sehr langer Nachhall am Gaumen, mit vollständig reifen, edlen Cabernet-Tanninen. Hervorragend.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Die Aromen fangen die reife Essenz des Weins ein, mit erdigen Noten von feuchtem Waldboden, Tabakblatt, Zigarrenkiste und leuchtend roten Früchten. Die Frucht zeigt Spannung und wird im Abgang von einem blättrigen Potpourri roter Beeren begleitet. Der Wein ist vermutlich nahe an seiner vollen Reife und sollte dies mindestens 15 Jahre oder länger behalten, bevor er langsam zu verblassen beginnt.

19

/20

Weinwisser

Tiefes, sattes Granat mit violetten und schwarzen Reflexen. Sehr würziges, tief schürfendes Bouquet, Cassis, Brombeeren, Teakholz, Palisander, Darjeelingtee, Trüffel und Korinthen, kompakt und enorm konzentriert. Fest im Gaumen, fleischig, dicht gedrängte Tanninschichten, aber reife Gerbstoffe, dem Körper eine Wahnsinnskontur gebend, wieder schwarze Beeren, nochmals Trüffel und viel Lakritze im Finale. Normalflaschen sind momentan verschlossen, diese Grossflasche zeigt sich zwischen Frucht und Genussphase.

19

/20

René Gabriel

Normalerweise werden für den Grand Vin etwa zwei Prozent Presswein verwendet. Beim 96er war selbst dieses Ausgangsmaterial sensationell, dass schliesslich fünf Prozent vom Presswein in die Assemblage gemischt wurde. Bereits bei der Primeur-Degustation war für mich klar; das ist vielleicht der beste Cos, den es je gegeben hat. Kultchancen! 97: Fassprobe (19/20): In der Nase nach Edelhölzern, Zedern und Nelken riechendes Bouquet, perfekt in seiner Ausstrahlung, mit einem unglaublich tiefgründigen Aromenreichtum. Im Gaumen eine aussergewöhnliche Balance, Fleisch und Tannine, die sich nahtlos aneinander reihen, reifeverlangende Adstringenz, endloses Aromennachspiel. Vielleicht ein Cos, der einmal 20/20 Punkte erreichen kann? 99: Tiefes Purpur mit violetten Reflexen. Kompaktes, enorm würziges Bouquet, viel Edelholznoten, schwarze Kirschen, schwarzer Kaffee, ein Hauch getrocknete Kräuter und Orangeat. Im Gaumen königlich dicht und zugleich fein strukturiert, cremiges Extrakt, perfekte Balance, Mahagoni- und Teakholz. Der reife Cabernet markiert den Wein und gibt ihm eine grandiose Aromatik. Einer der grössten Médoc (19/20)! 02: Noch immer sehr verschlossen und auch dekantieren ist eher sinnlos. Fraglos einer der ganz grossen Cos-Jahrgänge und auch der Beweis, dass leider all zu viele neuere Jahrgänge nicht so gut sind wie diese effektiv sein könnten. 03: Im Restaurant Brandenberg: Gross, jedoch total verschlossen. 05: Yves-Alain Beck holte kurz vor Mitternacht noch eine kalte Magnum aus seinem Keller als Schluss des Treberwurstessens. Der Wein hat eine dramatische Tiefe und enorm viel Fleisch. Das Fleisch kann man mit einem hyperzarten T-Bone-Steak vergleichen – nur fruchtiger… (19/20). 05: Mittleres Granat-Rubin. Sehr röstiges Bouquet, Kaffeenoten, schwarze Oliven, Pumpernickel, Tabak, grünwürzige, aber parfümierte Caberentwürze. Saftiger Gaumen, zeigt Süsse und ein eben so süss ausstrahlendes Terroir, wirkt grazil und im Moment etwas schlanker als in seiner ersten Jugendphase. Legt zu an der Luft und scheint schon bald erste Genussreife zu erreichen. Zwei Stunden Dekantieren dürfte diese Theorie unterstreichen. (19/20). 06: Würziges Bouquet, Amarenakirschen, schwarze Beeren, Korinthen, feine Rauchnoten, Terpentin, Tabak. Im Gaumen fest, wiederum sehr tief schürfende Aromentöne, körnige, komprimierte Gerbstoffe, hat noch viel Zukunft. 07: Tiefes, sattes Granat mit violetten und schwarzen Reflexen. Sehr würziges, tief schürfendes Bouquet, Cassis, Brombeeren, Teakholz, Palisander, Darjeelingtee, Trüffel und Korinthen, kompakt und enorm konzentriert. Fest im Gaumen, fleischig, dicht gedrängte Tanninschichten, diese Gerbstoffe sind aber reif und geben dem Körper eine wahnsinnige Kontur, wieder schwarze Beeren, nochmals Trüffel und viel Lakritze im Finale. Während die Normalflaschen momentan verschlossen sind, zeigte sich dieser Cos in der Impérial zwischen Frucht und Genussphase. Wer sich als Cos-Fan an den Preisen für die Jahrgänge 2003 und 2005 aufregt, sollte hier sofort zuschlagen. Noch kostet dieser, wohl grösste Maharadscha-Klassiker momentan mit etwas Beschaffungsglück nur etwa 150 Franken / 100 Euro.. 09: Jetzt in genialer Erstreife und immer noch ein guter Kauf - wenn man die Preise der neueren Cos in Betracht zieht. 10: Wieder als erste Reife erlebt und zu einem feinen Essen jetzt schon genial. (19/20). 11: Leuchtendes Granat, dezent aufhellend mit rubinem Rand. Bakelitnase, Moccatouch, strahlt viel Würze aus. Malziger Gaumen, fleischig mit konzentriertem, gewürztem Extrakt, reifer Cabernet mit einer dezenten Napa-Affinität, endet mit einem Hauch Dörrfrüchte und getrockneten Malagarosinen. Kein typischer Bordeaux – aber Cos war in seinen besten Jahren oft schon anders als die Anderen. 11: Wir waren am Kartenspielen im Brandenberg und jeder nahm zwei Flaschen mit (für 5 Stunden Weingenuss - nota bene). Weil zwei meiner Freunde einen 1996er Cos im Gepäck hatten, tranken wir einen am Anfang und einen am Schluss. Dazu gibt es zwei Aussagen. Erstens: jetzt trinken. Zweitens: noch nachkaufen! (19/20). 13: Impérialeflasche im Schloss Spitz (A). Noch sehr dunkel und nur am Rand aufhellend und dabei feine, erste Reifetöne zeigend. Die Nase ist Zedern pur, dann viel dominikanischer Tabak, Malz, Schwarzbrotkruste, Mokka, Pumpernickel. Im Gaumen saftig, sehr fein, selten habe ich bei einem 1996er Bordeaux schon so viele Finessen erlebt, sensationelle Balance und eine schwarzbeerige, rauchige Länge, erste Genussreife. Ein ganz grosser Cos, eine tolle Impériale. (19/20). 15: Magnum. Erste Reife am Rand, in der Mitte noch ziemlich satt. Offenes Bouquet, extrem viel Zedern und helle Mokkanoten, er ist nicht mehr so druckvoll wie früher, hat dies aber kompensiert mit einer immer grösser werdenden Vielschichtigkeit. Im zweiten Ansatz dunkle Gewürze zeigend, vor allem Nelkenköpfe, Zedernholz und dominikanischer Tabak. Im Gaumen zeigt er erst seine Grösse, er ist dicht, fast noch komprimiert und beweist sein weiteres Potential. Die Tannine zeigen noch eine fein sandige Kontur, in Finale ein Hauch von grünwürzigem Cabernet. Er wurde unterschätzt in dieser Serie, war aber für mich gross. Obwohl dekantiert, schien er mir immer noch leicht reduktiv. Der Beweis für diese Theorie; er legte nach einer Viertelstunde nochmals zu. (19/20). 15: Er kam just nach dem gigantischen Lynch. Da schien er fast etwas zurück haltend. Feine Glutamatnoten zu Beginn, Zedern, Grafit, eine dezent kühle Cabernetnote vermittelnd. Im Gaumen noch feine Mukseln, also erst am Anfang der Genussreife. (19/20). 16: Jetzt genial zu trinken. In einer 1996er Blindprobe war er für mich einer der besten. (19/20). 16: Mittleres Weinrot, fein aufhellender Rand. Das Bouquet ist sehr würzig, exotische Hölzer, mittlerer Druck aber sehr vielschichtig mit mineralischem Ansatz. Der Duft ist unglaublich anmutend. Im Gaumen ist er sublim und elegant. Man spürt die Nähe zum Nachbarweingut förmlich in den Finessen. Eine gereifte Delikatesse. Und immer noch ein guter Kauf. (19/20). 16: Einer der dunkelsten Weine der älteren Jahrgänge, welche wir verkosteten. Sattes Purpur mit zart ziegelrotem Rand aussen. Göttliches Würzbouquet, viel Zedern, schwarze Pfefferkörner, Kaffee und Nuancen von Brazil-Tabak. Im Gaumen wunderschön balanciert, auch hier wieder mit ansprechender Würze und im schwarzschokobitteren Finale noch ganz feine, schwarzbeerige Konturen zeigend. Er befindet sich auf einem noch gut zehn Jahre anhaltenden Höhepunkt. Das ist einer der grössten Weine unter den damals noch als klassisch zu bezeichnenden Cos. 16: Am schönen Soppensee mit Freunden. Das war eine sagenhafte, perfekte Flasche. So fein, dicht und elegant. (19/20). 17: Eine Imperial während einem Grossflaschenabend in der Vila Vita in Portugal. Wunderparf würziger Zedernduft mit hellen Tabaknoten. Im Gaumen schwarzpfeffrig, feinfleischig mit einem Rückaroma von Dörrbananen. Zeigt bei Allem eine Superbalance. (19/20). 19: Weil jetzt grad ein recht warmer Sommertag ist, trinke ich den etwas kühler. Ich liebe diesen Wein und genau so möchte ich den Cos am Liebsten. Heute haben wir halt eine andere Zeit. Auch gut. Aber nicht so ganz mein Geschmack. (19/20). 20: Innen mattes Granat, aussen minime, orange Reifetöne am Rand zeigend. Zauberhaftes, vielschichtiges Bouquet. So muss Cos! Zedern, Grafit, reife Pflaumen, Kräuter, Edelhölzer, fleischige Noten, Glutamat und Röstnoten. Das Nasenbild mahnt an ein Cabernetparfüm der Sonderklasse. Im Gaumen mittelgewichtig, feinstoffig, zartfleischig, wohl balanciert und nobel. Die heutigen Cos sind mit viel mehr Power ausgestattet. Manchmal ist weniger auch mehr. Ein genialer, klassischer Cos. Bordeaux mit Grandezza. Er kostet heute gleich viel wie der 10 Jahre später abgefüllte 2016er. Kluger Rat – Notvorrat! 21: Immer noch sehr dunkles, sanft gereiftes Weinrot. Fein gewürztes Bouquet, viel Zedernduft, helle Cigarren, weisser Pfeffer, Teakholz, Grafit, leicht tintiger Ansatz, angezeigte Terroirnoten und Damassine-Pflaumen. Sehr ansprechend und nasal wunderschön gereift. Harmonischer Auftritt im mittelgewichtigen Gaumen, eine sehr ausgeglichene, abklingende und doch noch stützende Adstringenz aufweisend. Ein richtiger Cos-Klassiker, welcher sich jetzt auf dem Genusspunkt befindet und sich gut zehn weitere Jahre sicherlich stresslos so halten wird. Insgesamt mehr beruhigend wie aufregend. Bei mir im Inventar steht er mit 90 Franken. Der günstigste Schweizer Anbieter (Lucullus) verlangt heute rund das Doppelte. Dies ist etwa gleich viel, wie ein paar der noch viel zu jungen, jüngsten Cos-Jahrgänge. Wie schon erwähnt, genoss ich diesen Wein am Abend davor. (19/20). 22: : Doppelmagnum. Mittleres Granat mit minimem Rand aussen, relativ wenig Reifereflexe anzeigend. Genial gewürztes Bouquet, vor allem Zeder in vorderster Front, dann Grafitnuancen, Korinthen, Teer und Backpflaumen. Vor allem zeigt er nasal das «gewisse Etwas» was man von einem grossen Bordeaux erwartet. Im Gaumen saftig mit besonders feinen Tanninen unterwegs, strotzt so richtig vor Harmonie und bietet alles, was man sich von einem reifen, grossen Médoc Wein wünscht. Vor allem hemmungslosen Genuss – auf ganz hohem Niveau. Hier hat der oft zitierte Grossflaschenbonus sicherlich voll gegriffen. (19/20).

19

/20

André Kunz

Tiefes, dichtes, samtiges, cremiges, kräftiges Bouquet mit Pflaumen, Zedern, Tabak, feinen Korinthen und Erdnüssen. Dicht, kräftig, elegant und aromatisch am Gaumen mit feinem Tannin, vielfältiger, süsser Aromatik, langem, dichtem Abgang. 19/20 trinken

98

/100

Jane Anson

Jane Anson

Im Mai bei einem Decanter-Masterclass verkostet, ist dies ein weiterer Wein in diesem Jahr, der beweist, dass die 1996er Médocs voll auf der Höhe sind und keinesfalls ignoriert werden sollten. Für mich ist dies einer der besten Jahrgänge von Cos überhaupt, der die Gourmet-Anklänge von Trüffel und Kakaobohne, für die dieses Weingut bekannt ist, mit dem kraftvollen Tanningerüst von St Estephe und reifen, aber noch saftigen Cassisfrüchten verbindet. So viel Persönlichkeit und Genuss hier. 65 % neues Holz.

98

/100

La RVF

Viel Energie. Die Spannung verleiht ihm Frische, aber auch eine leicht strenge Note. Die Frucht bleibt frisch, mit noch präsenten Tanninen, denen es ein wenig an Reife fehlt.

97

/100

Yves Beck

Dieser Cos ist deutlich vom frischen Charakter des Cabernet geprägt, mit Nuancen von Eukalyptus und Cassis, ergänzt durch Gewürz- und Blondtabaknoten. Der Wein hat mehr Muskeln als Fleisch, was ihm bestens steht. Er zeichnet sich durch Finesse und Energie aus. Er zeigt sogar eine süß-säuerliche Seite dank seiner Süße und seiner Säurestruktur. Ein großer, sehr typischer Wein in Bestform. Er ist auf seinem Höhepunkt, hat aber genug Atem für die kommenden Jahre.

83

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: CB In der Nase grüner Paprika, am Gaumen von Säure geprägt; eine Erinnerung an eine mittelmäßige Phase bei Cos. Große Flaschenunterschiede.

2.0.0