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Château Cos d'Estournel 1985
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Von Sonderaktionen ausgeschlossen

Château Cos d'Estournel 1985

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 17
Wine Spectator | 87-93
Vinous - A. Galloni | 93
Alexandre Ma | 93
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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Der 1985er aus dem Fass hätte eine leichtere Version der Jahrgänge 1982 und 1953 sein können. Zugänglich, mit einem wunderbar duftenden Bouquet von pain grillé und konzentrierten roten und schwarzen Früchten (insbesondere Schwarzkirschen), ist er reich, üppig, lang und mittel- bis vollmundig. Sehr duftig, mit reichlich süßen schwarzen Früchten, Mineralität und Gewürzen in Aroma und Geschmack, ist dies einer der zugänglichsten Weine von Cos. Trinkreife: jetzt–2010. Zuletzt verkostet 04/97.

87

/100

Wine Spectator

Hat seit einiger Zeit an Intensität verloren. Zeigt Aromen und Geschmacksnoten von Zedernholz, Tabak und erdigen Noten sowie ein eher zartes Profil. Mittlerer Körper, mit festen, seidigen Tanninen und leichtem Finale. Trinkreif. --Cabernet Challenge.

93

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1985 Cos d’Estournel ist ein weiterer Jahrgang, dem ich seit einigen Jahren nicht mehr begegnet bin. Er ist ausgereift, mit deutlicher Ziegelröte am Rand. Die Nase ist nicht tiefgründig oder intellektuell, aber sie ist ansprechend und einnehmend, mit Düften von warmem Kies und terrakottaartigen Noten, die perfekt mit der geschmolzenen roten Frucht harmonieren. Am Gaumen mittelgewichtig mit feinen Tanninen, frischer Säure und leicht körniger Textur. Würzig im Mund, mit Anklängen von gekochtem Fleisch, Salbei und schwarzem Pfeffer zum Finish hin. Das ist einfach ein Saint Estèphe, den ich trinken und weitertrinken möchte. Diese Flasche stellt das beste Exemplar des 1985 dar, dem ich begegnet bin. Verkostet bei der Vertikalprobe von Cos d’Estournel auf dem Weingut.

92

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

In der Nase voll entwickelt, mit Gewürzschrank, Tabakblatt, Waldboden und Zigarrenblatt, ruft es förmlich nach Ihnen. Mittelkräftig, frisch, lebhaft, rund und voller dunkler Johannisbeeren und roter Pflaumen ist es trinkreif. Wenn Sie eine Flasche haben, gibt es keinen Grund, sie länger aufzubewahren. Es wird sich nicht weiter verbessern.

18

/20

Weinwisser

Dunkles Granat, feine Reifetöne, transparenter Rand. Offenes, klassisches Cabernet-Médoc-Bouquet, rot- und blaubeerige Fruchtresten, schöne Thymiankräuternoten. Feiner Gaumen mit Druck, geradlinig, sehr gut balanciert, von den Aromen her an einen reifen Toskaner erinnernd. Ein grossartiger Cos, der sich noch lange halten wird.

16

/20

René Gabriel

86: Eine der beeindruckendsten Fassproben: Ein derartig tiefer, fast schwarzer Wein kam mir noch nie aus dem Fass direkt ins Glas. Gehörte bereits bei den Primeurproben zu den Favoriten des Jahrganges. Trotz der vielen Gerbstoffe verschloss sich der Wein praktisch nie vollständig, was mich dazu drängte, ihn immer wieder zu bestellen und auch zu Hause oft zu trinken. 1999 überraschte er mit einer gewissen Trendwende in seiner Aromatik, weil er anstatt seine Frucht abzuschliessen, um dann zum klassischen Bordeaux zu werden, eher eine Sangiovese-Affinität aufbaute und mit seinem Schokoladentouch zum Frankreich/Toskaner mutierte. 03: Jetzt sanft aufhellend, noch dicht in der Mitte, aber aussen orange Reflexe zeigend. Das Bouquet weist Wärme, Dörrfrüchte und Himbeerkerne auf. Im Gaumen scheinen die Gerbstoffe jetzt sanft anzutrocknen, was ihm einerseits Genussreife attestiert, ihm aber auch verunmöglicht zuzulegen. Soll man ihn austrinken oder verbirgt sich in der Gerbstofftrockenheit nochmals eine kleine Reserve? (18/20). 05: Eine reife Flasche die noch Fruchtresten in sich trug, die sich aber mit waldigen Aromen vermischten. Im Herbst im Stubaital: Aufhellendes Granat, rubiner Rand. Eher schlank anmutendes Bouquet, das Nasenbild beginnt mit roten Kirschen, zeigt dann frisch gerösteten Kaffee und reife Pflaumen, elegant, duftig und vielschichtig. Für einen St. Estèphe erstaunlich fein gegliederter Gaumen, wieder Kaffeenoten, immer noch sehr frisch und ein genial gereifter, sehr eleganter Wein mit einer tollen Gesamtaromatik (18/20). Gehörte an der Cos-Vertikale von Stefan Huwiler zu den allerschönsten Weinen! (18/20). 10: Mittleres Granat, leuchtend. Rote Paprika, Rosenpfefferkörner, Mocca, wirkt recht jung in der Nase. Im Gaumen leichter als bei früheren Proben, dezent sehnig, die Gerbstoffe beginnen zu zerren, noch gut, aber jetzt höchste Zeit. Geht langsam auf die 17/20 zu. 12: Bei einem Lunch auf Cos. Der geniale und wesentlich konzentriertere 1985er stand daneben. Man spürt jetzt die Süsse von Merlot und das gemüsige vom Caberent, also dividiert sich der Wein mehr und mehr auseinander. Nicht dekantieren und kühl trinken. (17/20). 15: Gereiftes Weinrot mit ziegelrotem Schimmer am Rand. Reifes Bouquet, so eine Art Rotschmierkäserinde zu Beginn, dann süsses Pflaumenkompott. Weicher Beginn im Mundraum und hoch reif, zeigt im zweiten Ansatz deutlich laktische Noten, gefällt aber im Gaumen letztendlich besser als in der Nase. Er musste sich aber vom phänomenalen Meyney geschlagen geben. Am Ende der Genussphase. (17/20). 16: Eine erstaunlich tiefe Farbe, matt zwar, aber irgendwie sah ich – weil da recht viel im Glas war – schier schwarze Reflexe. Die Nase ist hoch reif, es sind pilzige Töne mit dabei. Ich habe das ähnlich erlebt beim 1986er Cos in den letzten Jahren. Im Gaumen reif, leicht gezehrt, zeigt trotz der genialen Farbe eine Alterspatina. Ich hatte ihn nicht so müde erwartet? Gibt es da noch besser erhaltene Flaschen? Ich hoffe es. Punktewertung für diese Flasche: 16/20 vorbei. 20: Beim Einschenken entstanden viele, recht grosse Kohlensäureblasen. Diese dezimierten sich nach ein paar Minuten, wurden kleiner, blieben aber sehr lange an der Oberfläche am Glasrand. Recht dunkle Farbe, wenig Reifetöne. Beruhigendes, klassisches Médoc Bouquet, schwarze Pfefferkörner, Bakelit, Rauch, dunkles Leder, Backpflaumen und Korinthen. Letztere sind nur in der Aromatik zu finden, die dazu passende Süsse ist nicht da. Was aber kein Makel ist. Vor allem hat erstaunte er mich, wie intakt dieser 35jährige Saint Estèphe nasal noch daherkam. Im zweiten Ansatz findet man noch Himbeerranken und getrocknete Preiselbeeren. Im Gaumen schlank, erhaben, galant, saftig, lang und aromatisch. Im Finale zeigt sich eine fein grüne Cabernet-Sauvignon-Note. Das ist kein Makel, sondern eine Jahrgangstypizität. Ein Mussewein der damaligen Cos-Zeit und diese Art gefällt mir heute noch. Da ging man nicht nur bis ans oder gar über das Limit bei der Vinifikation. Man nahm die Jahrgänge so an, wie die Vorgabe der Natur war. Dabei ist zu vermerken, dass die heute anzutreffenden 1985er-Flaschen sehr unterschiedlich sein können. Zuweilen sackten ein paar Kontakte mit diesem Wein bis zu 16-Punkten ab. Hier hatte ich eine veritable Renaissance im Glas. (18/20). Jedoch nur für eine Stunde. Dann wurder müde. (16/20).

18

/20

André Kunz

Süsses, würziges, samtenes, molliges Bouquet, Mocca, Pflaumen, Dörrfrüchte. Samtener, üppiger, süsser, breiter Gaumen mit kräftiger, süsser Aromatik, cremiger Struktur, langer, breiter Abgang. 18/20 trinken - 2020

88

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkelrote Farbe mit schwarzen Reflexen. Intensiv und leicht gereift. Klarer, intensiver Duft. Reifes Fruchtaroma auf etwas grünerem Hintergrund. Noten von Vanille und Erdbeere. Mit Belüftung klar und intensiv. Etwas schwer. Animalische und geröstete Noten. Ein Hauch Alkohol. Weicher Auftakt, der sich zu einer Struktur mit sanftem haptischem Kontakt entwickelt, mit Grenadine-ähnlichem Geschmack, der sich langsam zu kompakten, fruchtigen und würzigen Tanninen entwickelt. Abgang etwas warm, vom Alkohol geprägt. Gute Persistenz. Hat sich schon besser präsentiert als heute.

Beschreibung

Verkostungstipps für den Château Cos d’Estournel 1985

Verkostung

Nase
Die Nase verführt durch ihre aromatische Reichhaltigkeit.

Gaumen
Am Gaumen offenbart sich eine samtige Textur, gepaart mit großer Finesse.

Ein vollmundiger und reicher Rotwein aus Saint-Estèphe

Das Weingut

Im Norden des Médoc, auf dem Hügel von Saint-Estèphe, erhebt sich das Château Cos d’Estournel majestätisch. Wie ein echter Maharadscha-Palast überraschen und fesseln das Schloss und seine Pagoden den Blick. Im Jahr 1791 erbte Louis-Gaspard d’Estournel Hektar Weinberge und ließ das Anwesen errichten. Nachdem er die Welt bereist hatte, führte seine Vorliebe für Exotik und den Orient zu der einzigartigen Architektur des Château Cos d’Estournel im Médoc. Seit 2000 im Besitz von Michel Reybier, strahlt das Château Cos d’Estournel weiterhin in der Appellation Saint-Estèphe und reiht sich in die Linie der größten Weine der Welt ein, die sich durch ihren einzigartigen Stil auszeichnen, in dem der Geschmack von Schönheit und Exzellenz eine ständige Suche sind.

Der Weinberg

Als Referenz unter den großen Weinen aus Saint-Estèphe genießt das Château Cos d’Estournel eine außergewöhnliche geographische Lage. Tatsächlich befindet sich sein Weinberg am Rande eines Plateaus, in unmittelbarer Nähe zur Mündung der Gironde. Der Weinberg profitiert so von einem maritimen Klima und ist gleichzeitig vor Unwettern geschützt. Die Reben sind auf zwei Hängen und einem zentralen Plateau angepflanzt und profitieren von einer idealen Ausrichtung und guter Belüftung.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (60%) und Merlot (40%).

Château Cos d'Estournel 1985
2.0.0