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Château Margaux 2003
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Nachhaltiger Weinbau

Château Margaux 2003

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17
Bettane & Desseauve | 19
Wine Spectator | 95
J. Suckling | 97
The Wine Independent | 97
Vinous Neal Martin | 93
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Bewertungen und Rating

20

/20

Vinum

VINUM 6/2004 - Im Gegensatz zu all den Hobbywinzern, die auf die Frage, welchen Wein sie mit auf die einsame Insel nehmen würden, triumphierend antworten «einen Rebstock», würde ich meinen ganzen Keller einschiffen, und dort haben Margaux-Weine ihren ganz besonderen Platz. Warum ich dieses Gut ausgerechnet in den beiden Jahrgänge mit der Höchstnote ausgezeichnet habe, die ich unter den jüngsten am wenigsten mag? Weil gerade in diesen Jahren, die beide exotische Weine produzierten, Margaux seine Proportionen gewahrt und das Beste aus den Bedingungen gemacht hat. Persönlich schätze ich 2004, 2006 oder 2008 zwar höher ein – doch objektiv gesehen gibt es im tropischen 2003 einfach keinen besseren Wein als Château Margaux, der schon en Primeur von umwerfender Sinnlichkeit war und diese Eigenschaft nicht abgelegt hat, auch wenn er zurzeit verschlossener notiert, als ich das damals angenommen habe, und seine Entwicklung langsamer vonstatten geht – was ja nur für ihn spricht. Was ich in vielen 2005ern nicht mag (eine Art kleiner Bruder des 2003, auf seine Art sicher ein grosser Bordeaux-Jahrgang für Leute, die breite, fest gebaute Weine auf Cabernet-Merlot-Basis mögen, wie man sie auch anderswo in der Welt produziert), ist diese Härte im Finale, dieser Anflug von Rustikalität. Auf Margaux wusste man beides zu vermeiden.

98

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Dies war die beste Vorstellung dieses Weins, die ich seit seiner Veröffentlichung gesehen habe. Ich hätte nicht erwartet, dass sich der 2003er Chateau Margaux in einem Jahrgang, in dem der südliche Teil des Médoc klar weniger beeindruckte als der nördliche, so gut präsentiert. Doch es handelt sich um einen wunderschönen, dunkelpflaumenfarbenen, purpur schimmernden Wein mit sensationellen Aromen, vollem Mundgefühl sowie einer Jugendlichkeit, Präzision und Frische, die dem widersprechen, was man allgemein mit diesem Jahrgang verbindet. Er kann jetzt und in den nächsten 15–20 Jahren getrunken werden. Kompliment an Chateau Margaux.

97

/100

Decanter

Dieser monumentale Wein verfügt über ein überreifes Bouquet von Feige, Pflaume und Brombeere, mit Noten von Zedernholz, Pfeffer und Erde. Die Würze aus dem Fassausbau ist präsent, aber integriert. Der Körper ist reich, die Textur fest tanninbetont, jedoch nicht unzugänglich, und ein gut proportioniertes Gleichgewicht lässt darauf schließen, dass er sich über Jahrzehnte entwickeln wird. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass heiße Jahre wie 2003 Weine von dauerhafter Schönheit hervorbringen können.

17

/20

Jancis Robinson

Julia Harding MW

Mittel- bis tiefes Granatrot. Ein einladender, wenn auch untypischer Duft nach Trockenfrüchten und exotischen Gewürzen sowie nach blättrigem Unterholz. Noch ein Hauch von Mokka. Die Frucht zeigt beachtliche Fülle, ohne überreif zu wirken. Am Gaumen mittig großzügiger als viele. Die Tannine sind allerdings ziemlich griffig. (JH)

96

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Dunkles, gesättigtes Rubinrot. Betörende Nase mit roter Johannisbeere, tropischer Schokolade, Leder, Holzrauch und nussiger Eiche, dazu exotische Schoko-Minze und Kaffeelikör; trotz dieses wuchtigen Jahrgangs bleibt eine florale Frische erhalten. Am Gaumen wunderbar füllig, süß und voll, wirkt jedoch fast schwer im Vergleich zu den unergründlichen 2005er und 2004er Exemplaren. Doch „relativ unelegant“ für Margaux deutet immer noch auf einen Grad an Raffinesse hin, den nur wenige Châteaux in den größten Jahrgängen erreichen. Ein enorm reichhaltiger und dichter Wein mit erhöhten, aber reifen Tanninen und großer Länge, untermalt von einer subtilen Andeutung trockener Gewürze. Pontallier sagt, das Terroir werde in 20 Jahren die Oberhand gewinnen, „wie beim ’82“. Prächtig.

98

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Flamboyant, opulent, reichhaltig und vollmundig – ein auffällig gestylter Margaux, so hedonistisch, wie es nur geht. Früh zugänglich, sodass man ihn schon heute genießen kann, oder man lässt ihn noch ein oder zwei Jahrzehnte reifen; ein großartiger Wein vom Anfang bis zum Ende.

19

/20

Weinwisser

Einnehmender, tiefer und intensiver Duft, erotisch-laszive Ausstrahlung mit blaubeerigen und floralen Konturen. Dieser sexy Margaux aus dem heissen Jahrgang zeigt sich zwar hochkonzentriert und extrovertiert, aber mit disziplinierter Fülle und Struktur. Dabei durchaus verspielt und mit Finesse. Ganz fein gesponnen, ungemein saftig, Cassisduft, nur am Ende zeigt sich eine feine Bitternote, die dem heissen Jahrgang geschuldet sein dürfte. Würde man dennoch nicht unbedingt in 2003 stecken. Hier kann es auch zu 19/20-Erlebnissen kommen. 18.5+/20

19

/20

René Gabriel

Paul Pontallier: <div style="font-style:italic;color:#990033">Seit 1893 und 1989 ist dies in unserer nachvollziehbaren Geschichte die früheste Ernte. Es ist der konzentrierteste Jahrgang, den ich selbst auf Margaux erlebt habe, also dichter als 1986 und 2000! Der 2003er geht aber nicht in das Jahr der Trockenheit ein, denn der 1995er war klimatechnisch noch trockener. Es ist die Hitze, die den Jahrgang von den Gerbstoffen her charakterisiert. Und dennoch ist er ein Klassiker geblieben, denn trotz der Hitze sind keine unpassenden, exotischen Noten in der Aromatik des jüngsten Château Margaux zu finden.</div> Fassprobe im Jahr 2004: 83 % Cabernet Sauvignon, 12 % Merlot, 5 % Petit Verdot und Cabernet Franc. Der Ernteertrag lag bei weniger als 30 hl/ha, bei den Petit Verdots teilweise sogar bei lediglich 5 hl/ha. Nur 45 % der Ernte wurde als Grand Vin selektioniert, was 150'000 Flaschen ergab (also rund die Hälfte der Menge im Vergleich zu den Jahren 1982 und 1983): Tiefes, dichtes Purpur mit violettem Schimmer. Viel Cabernet-Ausdruck in der Nase, wirkt noch kalt und extrem tiefgründig, zart florale, aber erfrischende Noten, Rauchkonturen, fleischig, schwarze Pfefferkörner und erst dahinter kommen die blau- und vor allem schwarzbeerigen Fruchtnoten zum Tragen. Im Gaumen fest, fleischig, sattes, noch dezent eckig wirkendes Extrakt, die gewaltigen Tanninmassen verhindern die gewöhnlich zu erwartende Margaux-Finesse und geben dem Wein eine Affinität, die eher einem St. Estèphe gleicht. Die Kraft und das Potential ist gewaltig, aber man muss wohl bei diesem Premier Grand Cru mit diesen doch eher bäuerlichen Konturen hoffen, dass der weitere Fassausbau und das durch das Holz gewonnene Fett mehr Fülle und Charme geben wird. Sicherlich kein Jugendcharmeur und dann vielleicht ein Château Margaux, der zum Teil Gerbstoffkonstellationen wie 1981, 1986 und 1988 haben wird. Vielleicht ist es gerade die zu intensive Konzentration, welche bei diesem Wein die wirkliche Grösse verhindert. Die Gerbstoffe alleine betrachtet, erinnern die Altweinfreaks an 1928, 1945 und 1961. Nun muss dieser Margaux in den nächsten zehn, vielleicht gar erst zwanzig Jahren beweisen, dass er diese Tannine verdaut resp. integriert, und ob er wirklich zu den ganz grossen Médocs des Jahrganges 2003 gehören kann? Andere Mitkonkurrenten wie Giscours und Palmer scheinen momentan über diesem noch fragwürdigen Margaux zu liegen. Warten wir's ab! (18/20 2015 – 2040). Als ich im Oktober 2004 mit einer Gruppe der Académie du Vin auf Margaux an die Türe klopfte bat ich Paul Pontallier mir nochmals den 2003er Margaux zum Verkosten zu geben. Noch selten hatte ein Jungwein eines Premiers mich derart persönlich beschäftigt. Ich degustierte ihn nach dem ‹‹dünnen›› 2001 und somit erschien er mit nochmals viel konzentrierter. Heisses, nach Korinthen duftendes Bouqut, viel Teernoten (fast Asphaltkonturen…), trocken und wahnsinig konzentirert. Im Gaumen robust, körnig, intensive, ja dominierende Gerbstoffkontur, massiver Körperbau, denn hier kommen zu den Tanninen auch noch zupackende Muskeln zum Zug. Das Potential ist wesentlich höher, als seine Klasse. (18/20). Noch 5 Monate bis zur Abfüllung. Aufhellendes Granat mit rubinem Rand. Ein verrücktes, delikates Bouquet mit viel Dörrfrüchten, Rumtopf, Sultaninen und Vanillesüsse, Parisette-Brotkrustenton und frisch gekochtes Pflaumenmus, trotz der schweren Süsse wirkt der Wein frisch und fast verspielt in der Nase. Im Gaumen aussen füllig, cremig und opulent, darunter gut stützende Muskeln die aber eher von den Tanninen als von der Säure her stammen, Dörrbananen, exotische Hölzer, im Finale dann ein gewisser Tanninüberhang im Verhältnis zum eigenen Weinfett. Ein zweifellos erotischer Wein mit viel Süssepotential und von den Tanninen her dem 61er und vom Fruchtdruck her dem 59er gleicht. Erst in 10 Jahren wird man genau wissen in welche Richtung dieser powervolle Margaux geht. 06: Verrücktes, heisses Bouquet, viel Dörrfrüchte, erste Kräuternoten, trotz der enormen Hitze im Traubengut bleibt der Wein irgendwie rotbeerig, sehr vielschihtig mit einem Anflug von Trockenheit darin. Im Gaumen wie ein Richebourg und Chambertin zugleich, viel feste Tannine die eine gewisse Härte zeigen, deshalb auch gerbige Textur aufweisend, viel Adstringenz , konzentriert und im gleichen Moment, pfeffriger, pikanter Säureauftritt, noch ungestüm und jung. Doch, die Gerbstoffe weisen einen weit positiveren Weg als ich es am Anfang dachte. Geduld ist hier die beste Möglichkeit diesen Wein in seiner vollen Grösse zu erleben. (19/20). 08: Aufhellendes Purpur-Rubin. Offenes Bouquet, gekochte Pflaumen, Glutamatnoten, wirkt von der Süsse her erotisch mit heisser Frucht. Im Gaumen im Innern ein Wahnsinnskonzentrat, aussen momentan mit einer recht weichen Hülle überzogen, im Nachklang spürt man dann aber doch die griffigen, noch sehr verlangenden Gerbstoffe, Jasmintee und Korinthen im Finale. Das Potential (19/20) ist höher einzustufen, als der aktuelle Genuss. (18/20). Potentialwertung liegt bei 19/20. 09: Nach fast 100 Toskanerweinen in 5 Tagen holte Henri Prosperi www.ristorantehenri.com in Viarreggio diesen Wein aus seinem Privatkeller und servierte ihn blind. Es war Bordeaux! Es war wie Heimkommen! Es war einfach geil. Weich und rundet sich schon recht gut ab, was auch am Jahrgang 2003 liegen könnte. (19/20). 15: Extrem jugendliche Farbe, viel Purpur mit violettem Schimmer. Während der Haut-Brion und der Mouton klar den heissen Jahrgang anzeigten, ist das Bouquet vom Margaux voll frisch gepflückter Beeren, Cassis, Himbeeren und wilde Kirschen. Die Nase zeigt also eine dramatische Fruchtkonzentration. Weiter geht es im Gaumen mit einem ebenso dramatisch konzentrierten, extrem stoffigen Extrakt, die massiven, jedoch feinen Tannine bilden eine royale Adstringenz und der Wein endet so, wie er begonnen hat, als schier überfruchtig. Hier findet man – ganz deutliche Parallelen zu seinem eigenen 1983. Und dieser liegt bei 20-Punkten. Und dieser Margaux 2003 wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch dorthin wandern. (19/20). 16: Sattes Purpur, dichte Mitte, am Rand nur wenig aufhellend. Wuchtige Nase, fleischige Spuren (Glutamat), wilden Cabernet anzeigend, Lakritze. Nach ein paar Minuten immer mineralischer werdend. Im Gaumen dick, reich, schier bombig, viel Süsse und so wie ein schier weiniger Margaux-Likör daherkommend, im Finale gedörrte Feigen und mit einem Anflug von Vintage-Port versehen. Er befindet sich geschmacklich weit ausserhalb der Bordeaux-Klassik. (19/20). 21: Sattes, undurchdringliches Purpur. Beginnt mit einem genialen Fruchtreigen; kandierte Himbeeren, Grenadine, Johannisbeerengelée, Wachs, Vanille, weisser Rauch, präzis, füllig und momentan relativ kommunikativ. Im Gaumen wirkt er wesentlich süsser als in der Nase und zeigt, nebst seiner Wucht, auch eine gewisse Pinot-Affinität, oder auch Spurenelemente welche in einem Wein aus Priorat zu finden sind. Das Extrakt wirkt dropsig, aber auch schon recht charmant. Ein – durch den heissen Jahrgang – atypischer Château Margaux, dem man aber durchaus eine gewisse Prise Erotik andichten kann. Ich würde ihn auch als eine «sanfte Droge» bezeichnen. (19/20).

19

/20

André Kunz

Dichtes, massives, komplexes Bukett mit schwarzen Beeren, Maulbeeren, Thonfischparisette, Thymian. Röstaromen, zart Cassis. Massiver, dichter, wuchtiger Gaumen mit dichter Struktur, guter Frucht, viel gutem Tannin, konzentrierter Aromatik. Konzentrierter, wuchtiger, endloser Abgang. 19/20 2015 - 2040

95

/100

Jane Anson

Jane Anson

In einem wunderschönen Trinkmoment: würzig, leicht, ätherisch, rote Kirsche, Zigarrenkiste, heller Tabak, klare Würze beim Öffnen und mehr Tannine, als ich für einen 2003er erwartet hätte, da er sich seiner 20-Jahres-Marke nähert. In den letzten Monaten haben mich mehrere klassifizierte 2003er aus dem Médoc überrascht, und erneut zeigt sich hier, dass die Lage entlang der Garonne mit ihren kühlenden Brisen ein glücklicher Ort in diesem gnadenlosen Sommer war. Einer der Weine des Jahrgangs, der immer noch liefert. Paul Pontallier, Direktor.

97

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Eine Cuvée aus 83 % Cabernet Sauvignon, 12 % Merlot, 3 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot: Der 2003 Chateau Margaux zeigt eine tief granatrote Farbe mit einem Hauch von Ziegelrot. Er springt überraschend lebhaft aus dem Glas mit Noten von Schwarze-Johannisbeer-Gelee, gebackenen Pflaumen und Sternanis, gefolgt von einer Unternote von Szechuanpfeffer, Kirsch, unverbrannten Zigarren, Zedernholz, getrockneten Rosen und Waldboden. Am mittelkräftigen Gaumen füllen reife, ausdrucksvolle schwarze Früchte sowie parfümierte florale und exotische Gewürzschichten den Mund vollständig, gerahmt von sehr festen, robusten Tanninen und reichlich Frische, mit einem langen, erdig anhaltenden Finale. „2003 waren wir versucht zu korrigieren, aber wir taten es nicht“, kommentierte der heutige Geschäftsführer Philippe Bascaules, der 2003 mit dem verstorbenen Geschäftsführer Paul Pontallier zusammenarbeitete. „Ich denke, es ist besser, der Natur nicht zu helfen, sondern sie zu zulassen.“ Dieser 2003er ist jetzt köstlich, hat aber genug Substanz, um noch über 20 Jahre zu reifen.

19

/20

Bettane+Desseauve

Ein Wunder an Finesse, zart in der Dichte, mit zugleich sublim verschmolzenen Tanninen, die gewiss noch weit von ihrem Höhepunkt entfernt sind, und einer verblüffenden Länge. Ein Wein für Ästheten.

90

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: A in einem Kreis (Amorim) Fehlerhafte Flasche Dunkle, intensive Farbe mit leichter Reife. Sehr aromatische Nase, fein, fruchtig, subtil und leicht rauchig. Zarter Auftakt und fast verblasst, der Wein schmilzt am Gaumen mit einem sehr angenehmen Gefühl von Präzision. Dann taucht im Finale plötzlich eine übermäßige Holznote auf, eine unerwartete Härte, die nicht zu diesem Cru passt. Typisches Verhalten einer fehlerhaften, nicht repräsentativen Flasche. Angesichts der Anregungen durch die vorherigen Weine lag die Vermutung nahe, es könnte sich um Sassicaia handeln.

96

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Es mag aus dem außergewöhnlichen Jahrgang 2003 stammen, doch Château Margaux bleibt seinem Stil treu. Vor allem ist es ein feiner, eleganter Wein mit komplexen Geschmacksschichten. Und ja, der heiße Sommer ist spürbar: dichte, trockene Tannine, die jedoch irgendwie eher durch den Wein zu schweben scheinen, statt schwer in der Mitte zu liegen. Säure und Frische runden das Finale ab und verleihen dem Wein einen köstlichen Schwung. Importiert von Diageo Chateau & Estates.

Beschreibung

Ein raffinierter Margaux-Wein mit hoher Konzentration

Der Produzent

Mit Ursprüngen, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, gehört das Château Margaux zu den Grand Crus, die die Legende der großen Bordeaux-Weine weltweit geprägt haben. Das Schloss erhielt 1855 den Titel Premier Grand Cru Classé und war das einzige der vier vorgestellten Schlösser, das die Note zwanzig von zwanzig erhielt. Mit dem Kauf des Anwesens durch André Mentzelopoulos im Jahr 1977 schreibt Château Margaux ein neues Kapitel seiner Geschichte. Er hob den Grand Vin de Château Margaux auf das höchste Niveau und führte den Zweitwein des Schlosses, Pavillon Rouge du Château Margaux, der 1908 eingeführt wurde, wieder ein. Nach dem vorzeitigen Tod ihres Vaters trat Corinne Mentzelopoulos in seine Fußstapfen und führte mit Energie und Leidenschaft das Familienbanner weiter, um den Rang von Château Margaux zu erhalten, das zu einer der absoluten Top-Referenzen im Bordeaux geworden ist und an seiner neopalladianischen Erscheinung leicht zu erkennen ist. Jahrgang für Jahrgang gehören die Weine des Weinguts zu den größten Weinen der Welt.

Der Weinberg

Der Weinberg des Château Margaux verdankt seine Besonderheit seinem seltenen und einzigartigen Terroir, das auf einem Kieshügel liegt. Die Rebsortenbestand des Anwesens ist stark vom Cabernet Sauvignon geprägt, ohne den Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc zu vergessen. Die kalkhaltigen Lehmböden des Anwesens bringen legendäre Weine hervor, die rassig und sinnlich sind und so repräsentativ für die Appellation Margaux sind.

Assemblage

Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot, Cabernet Franc.

Charakteristika und Verkostungstipps für den Château Margaux 2003

Verkostung

Nase
Die Nase enthüllt ein frisches und reines Bouquet, mit köstlichen Noten von roten Früchten, die mit floralen und subtil würzigen Düften verbunden sind.

Gaumen
Am Gaumen zeigt der Bordeaux-Wein eine raffinierte Struktur und eine hohe Konzentration. Die endgültige Assemblage, dank der Qualität der Presssäfte, zeigt eine hohe Dichte. Diese ermöglicht es dem Château Margaux 2003, sich gleichzeitig stark, kraftvoll, tief und extrem lang am Gaumen zu präsentieren. Die Tannintextur ist sehr elegant und seidig.

Château Margaux 2003
2.0.0