
Château Haut-Bailly 2004
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93
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Robert Parker
Robert M. Parker, Jr.
Der 2004 Haut-Bailly ist ein Anwärter auf den besten Wein der Appellation. Seine dunkle rubin- bis purpurrote Farbe wird von klassischen Aromen nach verbrannter Erde, süßen schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und einem Hauch von Pain grillé begleitet. Am Gaumen federleicht, doch mit großer Aromatiefe, zeigt er beeindruckende Reinheit, gute Säure, reifes Tannin sowie reichlich Geschmack und Länge. Er baut sich im Mund schrittweise und subtil auf, ist aber absolut überzeugend. Trinkreife erwartet: 2010–2024.
91
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Wine Spectator
Aromen von Brombeere und Lakritz setzen sich am vollmundigen Gaumen fort, mit samtigen Tanninen und einem langen, reichhaltigen Nachhall. Viel passiert hier. Dies ist ein ausgezeichneter Wein und qualitativ nahe am 2000er. Am besten nach 2010. 6.000 Kisten produziert.
94
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Decanter
Wunderschöne Rauchigkeit und Konzentration in der Nase, mit weitgehend primärem Fruchtcharakter selbst nach 16 Jahren. Der Fokus bleibt auf Cassis und Schwarzkirsche, dazu Anklänge von bitterer Zartbitterschokolade und noch deutlich selbstbewussten Tanninen. Lese vom 27. September bis 18. Oktober. Weniger anmutig als manche Jahrgänge wie 2001, zumindest in diesem Stadium, aber frisch, reif und noch jung – was enormes Potenzial für die zukünftige Entwicklung verspricht.
90
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James Suckling
Die rassige, präzise Art dieses wunderschönen Weins unterstreicht die Qualität der Weinbereitung hier. Er zeigt viel rauchigen, beerenfruchtigen und mineralischen Charakter und bleibt doch zurückhaltend und subtil. Er steht exemplarisch für das, was die Briten als Claret bezeichnen: Es geht um Finesse und Balance. Jetzt trinken.
92
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Jeff Leve
Leve Jeff
Viel Charme hier: Der Wein ist mittelkräftig, weich, klar und frisch und bereit, mit seinen reifen, dunklen Früchten sowie seinem erdigen, rauchigen Profil zu überzeugen.
92
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Jeb Dunnuck
Jeb Dunnuck
Ein weiterer Wein, der in diesem Jahrgang glänzt: Der 2004 Château Haut-Bailly zeigt einen klassischen, fast schon old-schoolartigen Charakter mit zedrigen roten und schwarzen Früchten, bietet am Gaumen jedoch eine solide Süße und Fruchttiefe, mit seidigen Tanninen sowie schön integrierter Säure. Er verfügt zudem über eine ausgesprochen stabile Tiefe im Mittelgaumen, und dieser fleischige, komplexe und befriedigende Wein wird sich weitere 7–8 Jahre entwickeln und danach allmählich abbauen.
18
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Weinwisser
Recht dunkles, sattes Purpur-Granat. Nobles, würziges Bouquet, dunkle Röstnoten, schöne Cabernet-Wärme, sanft ätherisch, mineralisch und viel Aromatik in sich bergend. Stoffiger, fester Gaumen, tolle Konzentration, ausgeglichene, aber noch junge Adstringenz, Muskeln, Fleisch, Rasse und Grösse zeigend, langes Rückaroma, noch etwa 8 Jahre bis zur ersten Reife brauchend, kann dann noch einen Punkt zulegen.
18
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René Gabriel
Fassprobe: Ausladendes, rahmiges Bouquet, eine verführerische homogene Cassis- und Brombeerensüsse, zarte Vanille- und Kokosnoten dahinter. Im Gaumen Souplesse pur, sehr modern vinifiziert, Charme und Finesse und eine tolle Länge. Ein Mustermass an Eleganz, kann noch zulegen. (17/20). Recht dunkles, sattes Purpur-Granat. Nobles, würziges Bouquet, dunkle Röstnoten und eine schöne Cabernet-wärme zeigend, sanft ätherisch, mineralisch und viel Aromatik in sich bergend. Stoffiger, fester Gaumen, eine tolle Konzentration aufweisend, ausgeglichene aber noch junge Adstringenz, zeigt Muskeln, Fleisch Rasse und Grösse, langes Rückaroma, braucht noch mindestens 8 Jahre zu ersten Reife und kann dann noch einen Punkt zulegen. (18/20). 19: Immer noch sehr dunkel in der Farbe, man sieht sogar noch violette Reflexe im Innern des Glases. Das Bouquet ist zu Beginn recht verhalten. Vielleicht ist dies deshalb so, weil man im Ansatz klar spürt, dass dieser Wein in eine erstaunliche Tiefe gräbt. Die Aromen sind dunkelbeerig, zeigen Edelhölzer, Zedernduft, Rosenholz, Lakritze und minime Nuancen von Perigord-Trüffel. Diese Spuren könnten in den nächsten Jahren noch eine weitere Aromen-Karriere mitmachen. Im Gaumen kräftig und fein zugleich, hier ist dieser Haut-Bailly etwas grosszügiger mit seinen Aromen unterwegs. Ein beruhigender Grand Cru, bei dem man erst im zweiten Ansatz merkt, dass da alles drin ist. Als kann man hier von einem introvertierten Graves sprechen. Lange Dekantieren, oder noch 10 Jahre warten. (18/20). 20: Letztes Jahr schrieb ich, dass er verschlossen sei. Und in diesem Sommer habe ich eine wunderbar weiche, zugänliche Flasche getrunken. (18/20). 21: Mittleres Rubin-Granat, dezent matt in der Mitte, aussen aufhellend. Klassisches Bordeaux-Bouquet, Kirschen, Pflaumen aber auch erfrischende florale Noten, welche eine sanft «coole» Cabernet Tendenz anzeigen. Wirkt schlank im Ansatz, geizt aber nicht mit Aromatik. Im Gaumen gibt er sich mittelgewichtig, spassiges Extrakt mit einer schönen Süssnote. Die Tannine wirken abgeklärt und so kann man diesen Wein heute mit grossem Vergnügen trinken. Entweder direkt aus der Flasche ins Glas, wenn man die Frucht mag. Oder mit drei Stunden dekantieren, wenn man mehr die etwas tiefgründigeren Noten bevorzugt. Genau so mag ich den «Claret Stil»! (18/20).
18
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André Kunz
Tiefes, dichtes, elegantes, frisches Bouquet, schwarze Beeren, Cassis, dunkler Tabak, Kräuter, Korinthen, fein Moccajoghurt. Dichter, vielschichtiger, eleganter, frischer Gaumen mit viel feinem Tannin, dichtverwobener Struktur, vielfältiger, kräftiger Aromatik, langer, dichter, feiner Abgang. Kann noch zulegen. 18/20 trinken - 2035
94
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Jane Anson
Jane Anson
Dunkles Pflaumenrot, florale Anklänge von Veilchen und Pfingstrose wie 1998 und 2001, fein gearbeitet, langgezogen. Kühles Blau- und Schwarobst, elegant und ausgewogen, mit Noten von Graphit und Feuerstein – großartig. Geht jetzt voll in sein Trinkfenster über, nach 20 Jahren leichter Zurückhaltung. Veronique Sanders Direktorin, Denis Dubourdieu Berater. Ein echtes Highlight, zum Genießen. Lese vom 27. September bis 18. Oktober. 50 % neues Eichenholz.
17
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Bettane+Desseauve
Dunkel, mit vornehmen Duft, kraftvoll, straff, erhaben, raffiniert, weinig, preisgekrönt in seinem Jahrgang und mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
94
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Le Figaro Vin
Eine selbstbewusste, ausdrucksstarke, konzentrierte Nase mit roten und schwarzen Früchten sowie aromatischen Kräutern. Am Gaumen intensiv und jugendlich, sehr saftig und ohne die Trockenheit, die einige Bordeaux-Weine dieses Jahrgangs aufweisen können.
93
/100
Yves Beck
Angenehmes, einladendes Bouquet mit Nuancen von Minze, Zartbitterschokolade und Lakritz. Am Gaumen zeigt der Wein sowohl Körper als auch Frische. Er verfügt über präzise, feinkörnige Tannine, die im Einklang mit der Säurestruktur stehen. Diese sorgt für Frische und aromatische Persistenz. Ein Wein in bester Verfassung.
92
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Dunkle, intensive und schöne Farbe. Sehr jugendliche Nase, pur, fruchtig, reif, mit einer Tinten-Note. Am Gaumen dicht, frisch, saftig und tief, geschmackvoll und kraftvoll, mit lakritzartig überzogenen Tanninen, leicht spürbar, und einer Tinten-Note. Gute Länge. Cuvée: 50 % Cabernet Sauvignon, 45 % Merlot, 5 % Cabernet Franc.
17
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Terre de Vins
Das ist die Art von Jahrgang, etwas von Strenge und Klassizismus geprägt, die Haut-Bailly so gut steht. Die Farbe, zwischen Rubin und Granat, besticht durch ihren Glanz. Die Nase, zunächst zurückhaltend, erinnert an dunkle Früchte ohne Überschwang, die mit Luft Zeichen von Dichte, Tiefe und Komplexität zeigen. Er gibt sich noch nicht ganz preis. Am Gaumen ist der Wein geradlinig, gespannt, fokussiert, mit reifer Frucht und al dente Tanninen. Ein schlanker Wein, der sich ohne Schnörkel entfaltet, geprägt von großer Eleganz und Länge, mit sehr zivilisierten Tanninen. Zugleich beeindruckend und zurückhaltend, ist es ein Wein von entschieden bordelaiser Klassik.
93
/100
Wine Enthusiast
Roger Voss
Ein wunderbar ausgewogener, harmonischer Wein – wie so oft in den letzten Jahren bei Haut-Bailly – und der Inbegriff eines köstlich trinkigen Bordeaux. Die Aromen von Walderdbeeren und die elegante, samtige Textur werden von festen, strukturierten Tanninen getragen. Wie bei anderen Jahrgängen von Haut-Bailly ist mit einer Entwicklung über viele Jahre zu rechnen.
