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Roséweine

Louis Roederer : Rosé Vintage 2011
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Moët & Chandon : Grand Vintage Rosé 2008
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Minuty : Prestige 2017
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Minuty : Château Minuty 281 2016
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Minuty : Château Minuty Rose et Or 2016
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Laurent-Perrier : Cuvée Rosé
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Alfred Gratien : Brut Rosé
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Taittinger : Prestige Rosé
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Famille Perrin : Eléphant Rose 2017
Rhone-Tal - Luberon - Rosé
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Miraval 2016
 T.T.C.1 Mathusalem (6l) |
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Lallier : Grand Rosé Brut Grand cru
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Château Romanin 2017
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Drappier : Brut Nature Rosé
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Domaine de la Mordorée : La Dame Rousse 2017
Rhone-Tal - Tavel - Rosé
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Château Roubine : La Vie en Rose 2017
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Domaines Ott : BY OTT 2016
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Roséweine – Eine Perle der Natur

„Wein ist in Flaschen gefüllte Poesie.“ Robert Louis Stevenson

Dem Genießer liebevoll gebrauter Traubenelixiere offenbart die Welt den weißen, roten, aber auch den schönen Roséwein. Der für lange Zeit als „kein richtiger Wein“ deklarierte Rosé ist salonfähig geworden. Seine von kaum merklichem Hellrosa (Blush) bis hin zu kräftigem Hellrot reichende Farbe in Kombination mit der kühlenden, trockenen Frische und dem leicht sprudeligen Kohlensäureakzent, erfrischt insbesondere im Sommer die Gaumen der Genießer. Der inzwischen schon verstorbene Winzer Bernard de Nonancourt erkannte bereits 1987 den Wert eines guten Rosés, damals allerdings als Rosé-Champagner. Der eigentlich anlässlich der Hochzeit seiner Töchter hergestellte Pastellige erfreute sich durch den Export nach Großbritannien großer Beliebtheit. Heutzutage ist der geschmackvolle Roséwein ein gern gesehener Gast zu sommerlichen Anlässen, bei welchen er den Gaumen abkühlt und den Geist erfrischt. Derzeit belegen Statistiken einen Konsum von Rosé-Produkten in Frankreich mit rund 30% und in Deutschland mit rund 10% vom Gesamtmarkt. Seit nunmehr über 15 Jahren steigt die Beliebtheit des Rosés weltweit an und dies nicht ohne Grund, denn der lange unterschätzte Pastellige überzeugt durch Qualität und Frische auch den größten Genießer. In Frankreich, dem Hauptproduktionsland des Rosé, wird 50% mehr von ihm produziert im Vergleich zum Status Quo vor 15 Jahren. Französische Terroirs gehören zu den größten Terroirs von Roséweinen, gefolgt von Spanien.

 

Liebe, Liebe, Liebelein – Der gute Rosé, der soll es sein

Auswertungen (2017) des Instituts Statista geben an, dass 14% der Deutschen am liebsten Roséweine genießen. Die meisten Weine, die später in den Wohnzimmern und Gärten der Deutschen genossen werden, stammen aus Italien, Frankreich und Spanien. Speziell der Rosé erfreut sich in Deutschland hoher Beliebtheit, wenn er den fruchtbaren Böden Frankreichs oder Spaniens entstammt. Die Reben von Grenache und Cinsaut erzeugen insbesondere bei den Weinen Sudfrankreichs eine trockene, erfrischende und sehr fruchtige Geschmacksnote. Der hellrosa-farbige spanische Rosado überzeugt mit einer Geschmacksvielfalt, die von trocken bis hin zu nahezu lieblich reicht, wobei die frisch-fruchtige Raffinesse stetig präsent ist. Der umgangssprachlich als Clarete betitelte dunklere Wein mit einer Farbe zwischen rosa und rötlich, steht dem Rosado in keiner Weise nach.  

Doch kommt der Rosé bloß aus Italien, Frankreich und Spanien? Welche der 44 weinproduzierenden Länder stellen ihn außerdem her? Rosé kommt grundsätzlich von überall, wo warmes Klima aufzufinden ist, da er auf der Basis von roten Reben ins Leben gerufen wird. Die roten Rebenvariationen können in wärmeren Klimazonen erfolgreicher kultiviert werden.. Ob Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Chile, Australien oder Sudafrika – die Roséweine überzeugen durch Frische im Geschmack und fruchtige Nuancen. Einige Rosés werden auch in Deutschland hergestellt, wobei hier bestimmte Normen bei der Vinifikation gelten. Portugal ist weltweit für seine besonders einzigartig mundenden und beliebten Rosés bekannt, wie zum Beispiel den Mateurs oder den Lancers. In Punkto Roséwein galt Chile lange Zeit als einer der Vorreiter. Australien bringt stetig verwegene Rosés hervor. Roséweine, unabhängig von ihrer Herkunft, werden aufgrund ihrer Farbe definiert. Präzise aber einfach formuliert wird der schöne Rosé auch als ein Rotwein bezeichnet, der teilweise wie ein Weißwein produziert wird. Die Besonderheit in der Erzeugung von Rosés liegt in der Voll- oder Teilextraktion von roten oder Rosé-Trauben sowie in der kurzen Maischdauer, die von 2 Stunden bis maximal 1-2 Tagen reichen kann. Der Fokus der meisten Winzer liegt typischerweise jedoch auf der Verwendung roter bis schwarzer Trauben. Final entsteht dennoch ein Wein, der nur eine leichte roséfarbige Note aufweist. Hierin liegt die Kunst der Roséwein-Vinifikation.   

 

 

Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.
 

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Domaine de la Mordorée, Tavel

 

 

Von der Blüte bis ins Glas – Ein Rosé begibt sich auf die Reise

Château Sainte-Roseline, Provence

Grundsätzlich werden 3 verschiedene Herstellungsmethoden genutzt, die jeweils ihre Besonderheit aufweisen. Da die Vinifikation ein sehr altertümlicher und umfangreicher Prozess ist, lassen sich die Methoden an dieser Stelle nicht vollständig erörtern, doch kann ein grober Überblick erzeugt werden. Roséwein wird aber nicht, wie oft vermutet, aus einer Mischung von Weiß- und Rotwein erzeugt. Im Gegenteil, denn diese Methode ist grundsätzlich nicht zugelassen, außer in der Appellation Champagne.

Le rosé de macération ist eine Methode, bei welcher die Maischung vor dem eigentlichen Garüngsprozess stattfindet, rund 24 Stunden bis 2 Tage eher. Zweck dieses Prozesses ist die Auslaugung, um Phenole und dunkle Beerenhäute zu extrahieren. Die Trauben setzen hierbei Fruchtfleisch, Schale, Samen und den Traubensaft frei. Durch die Freisetzung färbt sich der pigmentierte und aromatisierte Saft in der Farbe rosé. Hiernach wird der Most gepresst, um Schale und Samen vom Most zu trennen. Die entstandenen Aromen sollen unter einer Temperierung von 18 bis 20 Grad bestmöglich erhalten bleiben.

Eine weitere Herstellungsvariante ist das Pressen (auch Keltern genannt) zur Erzeugung von Rosé. Hierbei werden die Trauben im direkten Anschluss an die Lese gepresst. Der entstehende Fruchtsaft wird in Fässer (oft aus Eiche) gefüllt und vergoren. Durch das direkte Keltern erhält der Wein eine hellere Lachsfarbe als beispielsweise Weine, die nach der Macérations-Methode bereitet wurden.  

Die nächste Variante wird als Saignée-Technik bezeichnet. Bei der französisch-traditionellen Konzentrationsmethode zur Bereitung von Rotwein, wird ein Teil des bereits leicht roséfarbigen Vorlaufmosts (10-15%) nach einer kurzen Maischung von 2-3 Stunden vor der eigentlichen Gärung abgezogen, um für eine optimale Balance zwischen Schale und Flüssigkeit zu sorgen. Aus diesem Anteil entsteht der Roséwein. Durch den Vorgang wird ein sehr heller Rosé erzeugt. Der andere Teil verbleibt in der Gärungswanne und wird zu Rotwein. Das Verfahren nutzen hauptsächlich erfahrenen Winzern aus Bordeaux und Burgund. Die Kunst der Rosé-Erzeugung liegt im Detail, weshalb der sommerliche Erfrischer keineswegs unterschätzt werden sollte.

 

Eine weitere Methode ist fast ausschließlich zur Erzeugung von Rosé-Champagner oder Schaumwein und fast nur in der Appellation Champagne zulässig. Hierbei werden Weiß- und Rotweine gemischt. In vielen weinherstellenden Ländern ist die Methode unzulässig. Grundsätzlich darf fertiger Rot- oder Weißwein nur unter sehr speziellen Bedingungen gemischt werden. Experten ist dieser Vorhang auch als Collage oder Schönung bekannt. Das Ziel ist es, einer Trübung vorzubeugen. Die Weinprodukte werden Vin Gris oder Blush genannt.

 

 

Das Terroir der Besten

Woher stammen die mitunter besten Rosés der Welt? Provence, Tavel und Korsika lässt den Genießer-Mund strahlen.

Das 250 Kilometer-Terroir der Provence beeinflusst durch steinige Böden und lehmig-kalkhaltigen bis lehmig-schlammigen Sand sowie Kieselsteine den unverwechselbar frischen, köstlichen, fruchtigen und durstlöschenden Geschmack des Roséweines. Einen außergewöhnlich starken Charakter erhalten die provenzalischen Roséweine durch die Verwendung bestimmter Rebsorten. Hierzu zählen üblicherweise Grenache, Cinsault, Syrah,Carignan, Mourvèdre, Tibouren und Counoise. Keine Seltenheit ist auch die Verwendung der Rebsorte Cabernet Sauvignon. Die Symbiose zwischen Boden und Rebe erzeugt ein eisenhaltig-jodiertes Bouquet. Das sich geographisch zwischen dem Mittelmeer und den Alpen befindliche Traditions-Weinanbaugebiet erstreckt sich entlang der Côte d’Azur. Auf der Route befindet man sich auf den Spuren des Weinbaus, der bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Einheimische nennen den Rosé „das Lebenselixier der Region“, einer Region, die sich zu 88% auf die Erzeugung von Roséweinen spezialisiert hat. Die AOC Cotê de Provence steht für 38% der nationalen Rosé-Herstellung. Mehrmals jährlich werden hier Feiern zu Ehren des guten Rosés veranstaltet. Unter dem Themenschwerpunkt Wein und Gesundheit, Blind-verkostung, Arbeiten im Weinberg und in der Kellere, sowie Harmonie zwischen Wein und Essen, empfängt die Region sehr herzlich Gäste aus aller Welt, um die Weinkultur der Appellation mit allen Sinnen zu erleben. Ergo: Sicherlich eine Veranstaltung und ein Rosé, die eine Geschmacksreise wert ist.

Doch lassen Sie uns auch ein wenig über die Geburtsstätte des roséfarbigen Highlights sprechen: Dem seit 1936 als AOC klassifizierten Tavel. In der Appellation, benannt nach dem gleichnamigen Weinanbauort im südlichen Teil des weitreichenden Weinanbaugebietes an der Rhône, werden auf rund 900 Hektar Anbaufläche Trauben kultiviert. Bereits im Mittelalter konnten die Weinerzeugnisse der Region Könige und Päpste überzeugen. Die Bezeichnung „König der Roséweine“ stammt aus diesem Geschichtskontext. Bereits im 19. Jahrhundert sahen Künstler, Schriftsteller und die Obrigkeit den Wert der Weinkunst, die in der Appellation Tavel kreiert wird. So schwärmte der französische Schriftsteller Honoré de Balzac, von dem auch die Bezeichnung „König der Roséweine“ ausging, vom Reichtum der Weine. Eine späte Lese gereifter Trauben, die für einige Stunden in offenen Behältnissen verbleiben, ist eine der elementaren Eigenheiten des traditionellen Weinanbaus der Region. Die Rebsorten Grenache Noir und Cinsaut machen mit 60% den größten Anteil der verwendeten Gattungen aus. Um den Anforderungen und Geschmäckern moderner Rosés zu genügen, werden heute auch früher gelesene Trauben verwendet, die anschließend in Stahltanks nach einer der 4 zugelassenen Vinifikations-Methoden vergoren und gekeltert werden. Ein Bouquet aus Erdbeeren, Kirschen und provenzalischen Kräutern lässt sich in den Roséweinen aus Tavel mit Mund und Nase genussvoll erleben. Tavel steht für körperreiche, trockene aber sehr robuste Weine. Weine aus dem Côte du Rhône gehören zu den besten des Landes. Der Reben des guten Rosés aus der Appellation Côte du Rhône werden auf Böden kultiviert, die sich bereits zur Kreidezeit herausgebildet haben und eine mineralische Basis bieten. So wundert es nicht, dass dieser Rosé geschmacklich überzeugen kann. Die Rosés aus der Appellation Tavel weisen noch eine Besonderheit auf, denn abhängig von Klasse und Jahrgang haben sie ein enormes Alterungspotenzial, was sie zu exquisiten Perlen Frankreichs werden lässt.

Wussten Sie eigentlich, dass Korsika auch durch seine Rosés überzeigen kann? Die seit 1768 unter französischer Flagge bestehende Mittelmeerinsel mit vielen Hochgebirgen steht für eine Weinanbau-Kultur, die bis zu den Römern zurückreicht. Die besonders erfolgversprechenden klimatischen und geographischen Bedingungen der Insel erkannten später auch die Genueser im Mittelalter und förderten den Weinbau aus wirtschaftlichem Interesse. Reben, die inmitten Frankreichs nicht kultiviert werden können, lassen auf Korsika exotisch mundende Roséweine entstehen. Die korsischen Winzer nutzen häufig Saignée-Methode, wobei die Gärung bei ihnen in Eichenfässern stattfindet. Korsika setzt auf Tradition, statt Mechanisierung währen der Vinifikation. Grundsätzlich herrschen für die Herstellung der Weine ebenso strenge Auflagen, wie für jene vom französischen Festland. Um sich die AOC-Klassifizierung „Vin de Corse“ etikettieren zu lassen, müssen auch hier rote Trauben genutzt werden. Die Trauben Nielluccio und Scaicarella müssen mindestens einen Drittel ausmachen, wozu noch der Einsatz von Grenache Noir addiert werden soll. Weitere Rebsorten dürfen nur zu einem Anteil von maximal 50% enthalten sein. Auch die Handlese gehört zu einem Bestandteil der regionalen Übereinkunft. Eine Strenge, die sich final mit Bouquet sinnlich erleben lässt.

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem Rosé-Geschmackserlebnis sind, versuchen Sie es doch mit einem aus der Provence, Tavel oder von Korsika.

Millésima empfiehlt Ihnen, neben weiteren Perlen, Château Minuty, Château de Miraval oder Château Roubine aus der Provence; Mordorée aus der AOC Tavel oder Abbatuci, Clos Canarelli aus Korsika.

Wir wünschen Ihnen ein erfrischendes Geschmackserlebnis der Rosé-Perle und natürlich zahlreiche Sonnentage, um die Poesie unter freiem Himmel zu spüren.

 

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