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Château Haut-Brion 2001
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Haut-Brion 2001
Verkostung
Farbe
Die dichte, kräftige Farbe in schönem Rubinrot zeugt von bemerkenswerter Jugendlichkeit.
Nase
Das äußerst komplexe Bouquet offenbart Aromen roter und schwarzer Früchte wie Kirsche, Erdbeere und Schwarze Johannisbeere. Bereichert wird es durch florale Veilchennoten, sanfte Gewürze sowie charakteristische mineralische Anklänge von Graphit, zerstoßenem Gestein und Rauch.
Gaumen
Der Auftakt zeigt sich cremig und sanft und offenbart eine seidige Textur, getragen von geschmeidigen, eleganten Tanninen. Die Reinheit der Frucht, die Frische und eine tiefgründige Struktur am mittleren Gaumen stehen in perfektem Gleichgewicht und münden in einen beeindruckend langen Abgang mit subtilen Lakritznoten.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert wunderbar mit edlem, zartem Fleisch wie einem Kalbskotelett mit Morcheln, einem Rindertournedos mit Trüffeln oder auch einer gebratenen Poularde mit Steinpilzen. Ebenso hervorragend passt er zu Wildgeflügel und Hartkäse wie einem gereiften Comté.
Servieren und Lagerung
Um diesen Jahrgang 2001 in vollen Zügen zu genießen, empfiehlt es sich, ihn nach behutsamem, ein- bis zweistündigem Dekantieren bei einer Temperatur von etwa 17 bis 18 °C zu servieren. Der Wein befindet sich derzeit in einer herrlichen Reifephase, kann bereits jetzt genossen werden und wird sich noch bis etwa 2031 positiv weiterentwickeln.
Mineralität und Ausgewogenheit eines großen Weins aus Pessac-Léognan
Das Weingut
Dieses außergewöhnliche Weingut vor den Toren von Bordeaux blickt auf eine faszinierende Geschichte, deren erste weinbauliche Spuren bis in die Antike zurückreichen. Zwar wird der Wein bereits 1521 erwähnt, doch die Gründung von Château Haut-Brion, wie man es heute kennt, erfolgte 1533 auf Betreiben von Jean de Pontac. Als einziges Weingut, das zugleich Premier Grand Cru Classé von 1855 und Grand Cru Classé de Graves ist, verkörpert es französische Exzellenz. Heute wird das Anwesen von Prinz Robert von Luxemburg geleitet, der an der Spitze von Domaine Clarence Dillon steht und so ein unschätzbares Familienerbe fortführt.
Die Weinberge
Das Terroir erstreckt sich über 51 Hektar, davon 48 mit roten Rebsorten bestockt, und profitiert von einem etwas wärmeren städtischen Mikroklima, das die Reifung der Beeren begünstigt. Die Reben der Appellation Pessac-Léognan stehen in hoher Pflanzdichte auf herrlichen Kuppen aus tiefgründigem, quarzhaltigem Kies, die auf einem Untergrund aus Ton und Sand ruhen. Das Weingut setzt auf eine sorgfältige massale Selektion und verfolgt einen umweltbewussten Ansatz, der die Biodiversität respektiert.
Der Jahrgang
Das Jahr zeichnet sich durch einen besonders ausgewogenen Vegetationszyklus aus. Juli und August brachten regelmäßige Wärmeperioden, gefolgt von trockenem Wetter bis Ende September. Diese günstigen Witterungsbedingungen ermöglichten eine langsame, gleichmäßige und optimale Reifung der Trauben. Die Lese fand bei mildem Wetter statt, wobei die seltenen herbstlichen Regenfälle sorgfältig umgangen wurden.
Vinifizierung und Ausbau
Die von Hand geernteten Trauben werden sorgfältig sortiert, bevor sie in die Gärbehälter gelangen. Die Gärung erfolgt in temperaturgesteuerten Edelstahltanks, was eine sanfte und präzise Extraktion ermöglicht. Anschließend reift der Wein 15 bis 18 Monate in Barriques aus französischer Eiche, die zum weitaus größten Teil neu sind, um die Struktur zu verfeinern, ohne die Strahlkraft der Frucht zu überdecken.
Rebsorten
Dieser Wein ist eine Assemblage aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, ergänzt durch einen winzigen Anteil Petit Verdot.




