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Drappier : Trop M'en Faut
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zur Cuvée „Trop M'en Faut“ des Hauses Drappier
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt einen eleganten blassgoldenen Ton, der von zarten strohgelben Reflexen unterstrichen wird.
Nase
Dicht und lebendig öffnet sich das Bukett mit floralen Aromen und Düften von reifem Steinobst wie Mirabelle und Aprikose. Bei der Belüftung offenbart sich eine schöne kreidige Mineralität, begleitet von Noten von Haselnuss, Melone, Landbrot und einem subtilen Hauch von weißem Pfeffer.
Gaumen
Der Gaumen bietet einen wunderbaren Kontrast zwischen ausgeprägter Mineralität und einer zart fruchtigen Note. Getragen von einer schönen Frische entfaltet der Gaumen Aromen von Ananas und Kernobst, angereichert mit Nuancen von Akazienhonig. Die Textur ist zugleich seidig und großzügig und zieht sich hin zu einem Abgang von großer Reinheit.
Weinpairing
Diese Cuvée harmoniert wunderbar mit Meeresfrüchten, Krabbe oder Hummer. Ebenso hervorragend passt sie zu einem sommerlichen Gemüse-Tian, Pasta mit Bottarga, einem leicht gewürzten Geflügelragout oder handwerklich gereiften Käsesorten.
Weitere Merkmale
Dieser Schaumwein ist ein Brut Nature, was bedeutet, dass er keine Dosage erhält (0 g/l Restzucker) und somit das Terroir mit absoluter Authentizität zum Ausdruck kommen lässt.
Der einzigartige Ausdruck einer historischen Rebsorte der Champagne
Das Weingut
1808 in Urville, im Herzen der Côte des Bar, gegründet, ist das Haus Drappier eine feste Größe der Region. Heute wird das Familienweingut von Michel Drappier geleitet, unterstützt von seinen Kindern Charline, Hugo und Antoine, und bewirtschaftet einen Weinberg von 110 Hektar, von denen 60 in Eigenbesitz sind. Als Pionier im Umweltbereich ist das Gut für seinen biologischen Weinbau, seine neutrale CO2-Bilanz und sein leidenschaftliches Engagement für die Wiedereinführung vergessener Rebsorten bekannt, wodurch Cuvées von bemerkenswerter Identität entstehen.
Der Weinberg
Die Trauben dieser Cuvée stammen ausschließlich von der Parzelle „Les Truchots“ in Urville. Dieses Terroir profitiert von einer idealen Südausrichtung und ruht auf kimmeridgischen Kalkböden. Die biologisch zertifizierten Rebflächen werden nach ökosystemschonenden Methoden bewirtschaftet, darunter ein sorgfältiger Bodenpflug mit dem Ardennen-Kaltblutpferd, um die Vitalität der Böden zu bewahren.
Die Assemblage
Dieser Wein ist das Ergebnis einer Assemblage aus zwei unterschiedlichen Erntejahren, wobei meist aufeinanderfolgende Jahrgänge vermählt werden, um der Cuvée eine einzigartige zeitliche Komplexität zu verleihen.
Vinifikation und Ausbau
Die Herstellung des „Trop M'en Faut“ folgt einer Philosophie minimaler Eingriffe. Die malolaktische Gärung verläuft natürlich, ohne zugesetzte Hefen, und der Wein wird weder filtriert noch geschönt. Der Ausbau erfolgt zunächst acht Monate lang in Demi-Muids aus Eichenholz aus dem Wald von Orient, gefolgt von einer verlängerten dreijährigen Reifung auf Latten, die dem Wein seine gesamte Tiefe verleiht.
Rebsorte
100 % Fromenteau. Der Fromenteau, auch unter dem Namen Grauburgunder (Pinot Gris) bekannt, ist eine historische und seltene Rebsorte in der Champagne. Er verleiht dieser Cuvée einen einzigartigen Aromenreichtum und eine üppige Textur, die das reiche Weinbauerbe der Champagne widerspiegelt.






