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Domaine Sylvain Pataille : Bourgogne Aligoté "Les Auvonnes au Pépé" 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Bourgogne Aligoté "Les Auvonnes au Pépé" 2023 von Domaine Sylvain Pataille
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt einen leuchtenden hellgelben Farbton mit zarten goldenen Reflexen und kristallklarer Klarheit.
Nase
Die Nase öffnet sich mit subtilen floralen Noten von Weißdorn und Kamille, harmonisch verbunden mit Zitrusaromen wie Zitronenzeste, weißer Grapefruit und Orangenöl. Bei der Belüftung offenbaren sich nach und nach feine mineralische Nuancen, die an Feuerstein und Kreide erinnern.
Gaumen
Am Gaumen zeigt der Wein eine schöne, für seine Appellation typische Lebendigkeit, perfekt ausbalanciert durch eine texturale Rundheit, die vom Ausbau auf der Feinhefe herrührt. Aromen von weißfleischigen Früchten wie Pfirsich, Birne und Apfel verschmelzen mit einer anhaltenden salzigen Mineralität, die zu einem klaren, langen und zitronigen Abgang führt.
Weinpairing
Dieser Weißwein harmoniert wunderbar mit Meeresfrüchten wie Austern oder Jakobsmuscheln sowie mit gegrilltem Fisch mit frischen Kräutern. Er begleitet auch sehr gut ein Spargelrisotto, säuerliche Sommersalate, umamireiche Pilzgerichte oder Ziegenkäse.
Servieren und Lagerung
Für eine optimale Verkostung empfiehlt es sich, diesen Wein bei einer Temperatur zwischen 10 und 12 °C zu servieren. Er kann bereits jetzt genossen werden, doch seine schöne Säurestruktur erlaubt es ihm, sich im Keller bis etwa 2028 vorteilhaft weiterzuentwickeln.
Die mineralische Präzision eines Burgunder Weißweins von Domaine Sylvain Pataille
Der Produzent
1999 von Sylvain Pataille gegründet, befindet sich das Domaine Sylvain Pataille in Marsannay-la-Côte, dem eigentlichen nördlichen Eingangstor der Region. Mit nur einem Hektar begonnen, erstreckt sich das Weingut heute über rund fünfzehn Hektar. Sylvain Pataille, der 2008 von seinem Bruder Laurent unterstützt wurde, steht weiterhin an der Spitze des Domaine und zeichnet sich durch seinen respektvollen Umgang mit dem Lebendigen aus. Als Pionier bei der Wiederbelebung historischer Terroirs wendet der Winzer strenge biodynamische Prinzipien an, um authentische Weine zu erzeugen, die die Reinheit und Komplexität ihrer Ursprünge widerspiegeln.
Der Weinberg
Dieser Wein stammt von einer winzigen historischen Parzelle namens "Les Auvonnes", die einst dem Großvater des Winzers gehörte. Die sehr alten Reben, gelegen auf 250 Metern Höhe an einem nach Osten ausgerichteten Hang, wurden in den 1930er Jahren gepflanzt. Sie gedeihen auf tonig-mergeligen Böden, die reich an kleinen Kalksteinsplittern sind. Der Weinberg wird nach den Prinzipien der Biodynamie bewirtschaftet, mit streng begrenzten Erträgen und Handlese, um eine optimale Konzentration und Reife der Beeren zu gewährleisten.
Der Jahrgang
Das Jahr 2023 erwies sich als wechselhaft, mit variablen Witterungsbedingungen während des gesamten Vegetationszyklus. Dennoch zeigten die nach biologischen und biodynamischen Methoden bewirtschafteten Reben eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber diesen klimatischen Herausforderungen, sodass die Trauben eine ausgezeichnete phenolische Reife erreichen konnten.
Vinifikation und Ausbau
Die Herstellung dieser Cuvée beruht auf einer Philosophie minimaler Intervention. Nach einer sehr sanften Vertikalpressung, um die Feinheit der Säfte zu bewahren, setzt die Gärung dank der indigenen Hefen von selbst ein. Der Wein wird anschließend etwa zwölf Monate lang in gebrauchten Fässern und 600-Liter-Halbstückfässern aus Eiche ausgebaut. Dieser Prozess fördert eine subtile texturale Entwicklung und bewahrt zugleich den authentischen Ausdruck des Terroirs.
Rebsorte
Aligoté (100 %).





