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Château Léoville Poyferré 2001
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Château Léoville Poyferré 2001

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 90
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 15.5
Decanter | 94
Wine Spectator | 90
1.130,00 € inkl. MwSt.
(
251,11 € / L
)
Verpackung : Ein Karton mit 3 Magnums (1,5l)
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Bewertungen und Rating

90

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Süße Noten von Pflaumen, schwarzen Johannisbeeren, Karamell und würziger Eiche wirken provokant und verführerisch. Subtil und doch gehaltvoll, vielschichtig und mit schöner Textur, präsentiert sich dieser mittelkräftige Wein mit sinnlichen, direkt zugänglichen Aromen, niedriger Säure und reifen Tanninen. Diese Schönheit zählt zu den am weitesten entwickelten und flamboyantesten der Appellation. Dennoch dürfte er sehr gut reifen. Erwartete Trinkreife: jetzt–2016.

90

/100

Wine Spectator

Rauchig und opulent, mit viel Würze und Beerenfrucht. Mittel- bis vollmundig, mit sehr schönen Tanninen, weicher, seidiger Textur und mittellangem Abgang. In der Flasche nicht so beeindruckend wie aus dem Fass, aber herausragend. Am besten nach 2008. 20.000 Kisten produziert.

95

/100

Wine Enthusiast

R.V.

Die Vollkommenheit des Jahrgangs 2001 mit seiner wundersamen Balance findet sich in diesem Wein wieder. Säure und reife Cassisnoten liegen harmonisch über trockenen Tanninen, wobei die Fruchtfülle deren Kanten abrundet. Er scheint die Struktur, die Frucht und die erfrischende Säure eines großen Cabernet hervorzuheben.

94

/100

Decanter

Die Finesse von St-Julien zeigt sich im Glas ganz deutlich, getragen sowohl von der Flaschenreife als auch vom eigenen Charakter des Jahrgangs 2001. Zu erwarten sind Noten von gegerbtem Leder, gebackener Erde und würziger Zigarrenkiste, dazu sanft gereifte Aromen von Brombeere und Heidelbeere. Durch und durch unwiderstehlich. 80% neue Eiche.

93

/100

Vinous

Neal Martin

Der Léoville Poyferré 2001, den ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr verkostet hatte, zeigt sich in der Nase sehr harmonisch und wirkt in der Frucht etwas dunkler als der 2000er, mit Aromen von Brombeere, Zedernholz, frischem Tabak und Rauch. Am Gaumen ist er mittelkräftig, mit runden, geschmeidigen Tanninen, frischer als der 2000er und noch zurückhaltender. Die Textur ist von entwaffnender Samtigkeit und wird zum Abgang hin würzig. Anklänge von Nelke und Lorbeerblatt bleiben im Nachhall. Hervorragend.

92

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Aromen von Tabak, Zigarrenkiste, Erde, Mokka, Espresso und Brombeere sind sofort da, sobald man sie sucht. Am Gaumen ist der Wein weich, üppig, seidig, ausdrucksstark und klar – und er trinkt sich schon heute sehr gut.

17

/20

Weinwisser

Sattes, dichtes Purpur mit violetten Reflexen. Kräftiges, fleischiges Bouquet, intensiver Cabernet-Geschmack, dezente Glutamatspuren, sehr konzentriert. Fester, fleischiger Gaumen, korpulente Statur, wieder eine tolle Aromatik, rot- und blaubeeriges Spiel, fein aufrauende Tannine, noch etwas hölzern wirkend, recht grosses Potenzial anzeigend.

18

/20

René Gabriel

02: Sattes, dichtes Purpur mit violetten Reflexen. Kräftiges, fleischiges Bouquet, intensiver Cabernet-Geschmack, dezente Glutamatspuren, wirkt sehr konzentriert. Fester, fleischiger Gaumen, korpulente Statur, wieder eine tolle Aromatik, rot- und blaubeeriges Spiel, fein aufrauhende Tannine, die noch etwas hölzern wirken, recht grosses Potential zeigend (17/20). 05: Auf Bora Bora mit Lucien Schmidlin getrunken. Die Nase zeigt sich erstaunlich geöffnet, viel Rauchnoten, schwarze Pfefferkörner, Leder und Zimt. Im Gaumen maskulin, arrogant mit viel Power. Nichts für Finessensucher – aber für alle Anderen! Kann in den nächsten 5 Jahren noch einen Punkt zulegen. (17/20). 08: Leuchtendes Rubin mit lila Schimmer. Viel rote, reife Kirschen und helle Kaffeenoten, Rosenduft und pfeffrige Noten im Ansatz. Viel Stoff und eine noch leicht prägnante Säure die sich noch nicht ganz im recht körnigen Extrakt einbettet, zeigt viel Power und beweist sein konstant hohes Qualitätsniveau. Etwas für Krafttrinker. 09: Er wirkt etwas dumpf und kellerig und braucht viel Luft. Kann es sein dass dieser an sich grosse Wein etwas kontaminiert ist? 11: Eine strahlende Magnum. Dunkelbeerig mit Hirschledernoten vermischt, erste ganz feine Terroirnoten im Untergrund. Im Gaumen kräftig und fleischig. So richtig toller Bordeaux - ohne Wenn und Aber. (18/20). 11: Sattes, dichtes Granat mit leicht trübem Schimmer. Die kompakte Nase wirkt ziemlich trocken und beginnt leicht schweissig mit schwitzender Tierhaut, Wildleder, ein Hauch Malagarosinen und Kaffee, scheint somit eher reduktiv und momentan etwas unnahbar. Im Gaumen mit sehr fleischigem Körper aufwartend, charaktervoll mit körnigen, verlangenden Gerbstoffen. Wie immer viel rustikaler als seine Nachbarn anmutend. Eine Art Steak-Grand-Cru! (18/20). 15: Funkelndes Granat, mittlere Dichte. Florales Bouquet, eine leicht kühle Cabernetanzeige im ersten Ansatz, Madagaskarpfeffer. Wirkt noch sehr jung und entwickelt sich an der Luft nur langsam. Im Gaumen fein, viel Zederntouch, auch hier eine dezent kühle Ausstrahlung, die Tannine markant, die Balance perfekt, langes Rückaroma. Ein grosser, erhabender, halbleiser Bordeaux. 16: Mittleres Granat. Pfeffriges Bouquet, irgendwie hat er im ersten Moment einen Napatouch mit seinen feinen Eucalyptus- und Schwarzpfeffernoten, dahinter Brombeeren und Kirschen, also noch recht viel Fruchtkomponenten aufweisend. Im Gaumen kraftvoll, mit Länge und Rasse. Kein Finessen-Saint-Julien, aber das war er ja eh noch nier. Also für Powertrinker! (18/20). 16: Mittleres Granat. Pfeffriges Bouquet, irgendwie hat er im ersten Moment einen Napatouch mit seinen feinen Eucalyptus- und Schwarzpfeffernoten, dahinter Brombeeren und Kirschen, also noch recht viel Fruchtkomponenten aufweisend. Im Gaumen kraftvoll, mit Länge und Rasse. Kein Finessen-Saint-Julien, aber das war er ja eh noch nie. Also für Powertrinker! (18/20). 17: Mitteldunkles Granat, feine Reifetöne aussen zeigend. Sanft erdiges Bouquet, Fleischparüren, Kochschokonoten von reifendem Merlot, wirkt zwar tiefgründig, es fehlt ein Bisschen die klare Ausrichtung in der Nase. Im Gaumen sehr fleischig, in Verbindung mit den Gerbstoffen findet die Adstringenz nicht nur am seitlichen Rachenraum, sondern auch auf der kernig wirkenden Zunge statt. Wirkt ungestüm und eher hart, vor allem wenn man ihn mit dem viel delikateren Barton 2001 vergleicht. Hat mich nicht vom Sockel gerissen. Die anfängliche Wertung lag bei: 17/20. Der Luftzutritt tat ihm aber gut und er konnte einen nach einer halben Stunde noch einen Punkt zulegen. (18/20). 18: Immer noch kraftvoll und seine Muskeln spielen lassend. (17/20). 20: Mittleres Purpur, wenig Reifetöne. Intensives, wildes Cabernetbouquet. Dreht so in Bisschen in Richtung Napa. Medizinal, petrolig und kräutig. Wirkt nasal immer noch sehr jung. Im zweiten Ansatz dunkelbeeriger werdend und auch mehr in die Tiefe gehend. Im Gaumen kräftig, die Tannine wirken – nach fast 20 Jahren – immer noch recht arrogant. Kein Saint-Julien-Schmeichler, sondern ein verlangender Foodwein. Die urige Kraft wird bleiben, was kommende Finessen auf Dauer verhindern wird. Dekantieren tut ihm auf alle Fälle sehr gut! (18/20). 21: Mittleres Weinrot mit aufhellendem Rand. Dieser zeigt einen minimen Reifeschimmer. Offenes Bouquet, vermittelt eher eine rotbeerige Frucht, getrocknete Goji Beeren, Pflaumen, Zedern, Sägespäne und helle Pfeffernoten, gibt sich feinschichtig und recht elegant im Ansatz. Im Gaumen gibt wirkt er mittelgewichtig. So kommt die leicht sehnige Textur zum Tragen. Es gibt noch gewisse Tannin Reserven. Das Finale ist mit klassischen Bordeaux-Aromen bestückt und die letzten Aromen erinnern an Bleistiftmine. An sich kann dieser ausnahmsweise sehr elegante Poyferré als reif eingestuft werden. Darf er ja auch, nach 20 Jahren Evolution. (18/20).

18

/20

André Kunz

Duftiges, süsses, kräftiges Bouquet, Cassis, Kirschen, Zedern, Tabak, Leder. Dichter, eleganter, frischer Gaumen mit feinem Tannin, dichter, cremiger Struktur, guter, dunkler Frucht, kräftiger Aromatik, langer, frischer Abgang. 18/20 trinken - 2035

94

/100

Jane Anson

Jane Anson

Weiches, geschmeidiges Leder, Erde und Gewürze – das ist wunderschön und ausgewogen, mit gegrillter Zeder, einem Hauch Ruß sowie sanften Noten von Brombeere und Heidelbeere – ein großartiger Ausdruck der Finesse von St Julien. Bei den Flaschen, die ich in den letzten Jahren probiert habe, gab es leichte Flaschenvariation, aber wenn sie gut sind, sind sie großartig. Beschwingt, saftig, ein langer, langsamer Nachhall – absolut unwiderstehlich. 80 % neues Holz.

87

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Eine Cuvée aus 75 % Cabernet Sauvignon, 20 % Merlot und 5 % Petit Verdot: Der 2001 Leoville Poyferre zeigt sich in einem tiefen Granatton mit ziegelroten Reflexen. Zunächst treten Anklänge von schweißigem Leder und Jod hervor, bevor sich darunter liegende Noten von Kirschwasser, Pflaumen und staubiger Erde sowie ein Hauch getrockneter mediterraner Kräuter entfalten. Am Gaumen leicht bis mittelgewichtig, wirkt er zupackend und würzig, mit gerade genug Säure und einer rustikalen Note im Abgang.

95

/100

La RVF

Der Wein ist sehr fein, geprägt von Noten von Bleistiftmine, Tabak und in Branntwein eingelegten Früchten. Der Gaumen ist raffiniert und lang anhaltend.

96

/100

Vertdevin

In der Nase aromatisch, mit schöner, feinkörniger Tanninstruktur, Kraft (ganz in Finesse) und Präzision. Aromen von Brombeere, zerdrückten kleinen dunklen Früchten und, etwas dezenter, schwarzem Pfeffer und Heidelbeere, dazu Anklänge von zerdrückter Himbeere, kleinen blauen Früchten sowie feine Nuancen von Flieder, kiesig-mineralischen Noten, weißem Pfeffer und einem subtilen Hauch von Trüffel. Am Gaumen elegant und rassig, mit gut kontrollierter Kraft, Mineralität, Konzentration und schöner Struktur. Im Mund zeigt der Wein Noten von saftiger Himbeere, saftiger, frisch-säuerlicher Brombeere und, etwas dezenter, saftiger, frisch-säuerlicher Kirsche sowie säuerlicher Pflaume, verbunden mit Anklängen von Heidelbeere, fleischigen Beerenfrüchten sowie feinen Nuancen von Muskatnuss, gerösteter Mandel, einem subtilen Hauch Vanille und einem sehr diskreten Trüffelton im Hintergrund.

93

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Sehr schönes, tief dunkles Rot. Intensive Nase. Reif. Fein. Cremig. Beim Schwenken intensiv. Fein. Komplex. Am Gaumen nahezu cremig, rund und ab der Mitte zunehmend saftig. Sehr schönes Finale, reif, frisch und saftig, mit einer anderen Struktur als 2002. Mehr Fleisch und Kraft.

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