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Château Léoville Poyferré 2005
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Nachhaltiger Weinbau

Château Léoville Poyferré 2005

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 18
Decanter | 95
Wine Spectator | 92
J. Suckling | 96
Vinous - A. Galloni | 93
The Wine Independent | 96
Vinous Neal Martin | 92
592,00 € inkl. MwSt.
(
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Bewertungen und Rating

96

/100

La RVF

In der Nase zeigt sich der Wein sehr ausgewogen, mit Noten von sehr reifen dunklen Früchten. Am Gaumen ist er großzügig und voll, mit einer cremigen Note und viel Rundheit. Sehr verführerisch und raffiniert.

95

/100

Robert Parker Wine Advocate

Neal Martin

Der Château Léoville-Poyferré 2005 bietet ein reiches, opulentes Bouquet mit üppigen Noten reifer Schwarzkirschen und Walderdbeeren, dazu nur ein Hauch Lakritz, der ihn noch extravaganter wirken lässt. Am Gaumen vollmundig mit reifen, runden Tanninen, Anklängen von Lakritz und Glyzerin im mittleren Gaumenbereich sowie herzhaften Noten, die sich bis ins Finale entfalten. Ein beinahe forsch wirkender, geradezu übermütiger Saint-Julien – für alle, die einen opulenteren Bordeaux-Stil bevorzugen und dabei nicht auf Komplexität verzichten möchten. Chapeau, Didier Cuvelier.

92

/100

Wine Spectator

Dunkles Rubinrot, mit Aromen von Johannisbeere, Brombeere, getoasteter Eiche und einem Hauch Cappuccino. Vollmundig, mit ultrafeinen Tanninen und einem wunderschönen, schmeichelnden Nachhall. Er umhüllt den gesamten Gaumen. Hervorragend, aber nach dem großartigen Auftritt als Fassprobe leicht enttäuschend. Am besten nach 2009. Zweimal verkostet, mit konsistenten Notizen. 18.915 Kisten produziert.

94

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Äußerst konzentriert und voller Tannine zeigt dieser Wein beträchtliche Anteile an dunkler, extrahierter Frucht. Er überzeugt durch beeindruckende Kraft, trägt die Frucht durch das Tanningerüst und verleiht große Fülle.

97

/100

Decanter

Am Gaumen äußerst lebendig, richtig strahlend, kräftig und мощig; zupackende, mundfüllende Tannine, und doch zeigt sich hier enorme Kraft und Konzentration. Wirkt lebendiger und etwas geradliniger als der 2008er, mit nach wie vor spürbarer Spannung – so energiegeladen, dass die Energie förmlich über den Gaumen schießt. Enorme Tiefe und dabei so gut trinkbar. Die Tannine sind ohne Zweifel mundfüllend, sie überziehen den Mund vollständig, dabei aber so ausdrucksstark und elegant. Viel Raffinesse, zugleich große Kraft. Erst am Anfang seines Trinkfensters, aber ein Wein, der weiter reifen sollte. Erster Jahrgang mit Didier Thormann als Kellermeister. 68% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 6% Petit Verdot.

96

/100

James Suckling

Sehr klar und transparent, mit Aromen von Johannisbeeren, Heidelbeeren und frischen Pilzen. Vollmundig, mit samtigen Tanninen, vielschichtig und wunderschön. Insgesamt harmonisch und geschliffen, mit Schmelz und Eleganz. Jetzt trinken oder lagern.

18

/20

Jancis Robinson

Julia Harding MW

68 % Cabernet Sauvignon, 26 % Merlot, 6 % Petit Verdot. 18–20 Monate Ausbau in französischer Eiche, zu 80 % neu. Malo im Barrique. pH 3,6. Dieses Jahr viel Cabernet Sauvignon und kein Cabernet Franc. Erwartungsgemäß bislang der farblich am weitesten entwickelte Wein, mit deutlichen ziegelroten Tönen und etwas verwaschen wirkend. Üppige, reife Aromen von Waldboden und Leder, begleitet von süßer Würze. Das Fruchtbild wirkt bereits am Zenit, ist aber noch immer von wunderbaren Aromen getragen. Trockene, fein gezeichnete Tannine, große Frische, aufrechte Reinheit und sehr gute Länge. Reif, aber voller Leben, mit tiefer Frucht. Körnige, zugleich abgerundete Textur. Groß, ohne protzig zu sein. (JH)

95

/100

Vinous

Neal Martin

Der Léoville-Poyferré 2005 ist in der Nase umwerfend schön: pure rote Kirschen, Himbeerkonfitüre, Rosenblätter und Potpourri, die mit jedem Schwenken an Intensität gewinnen. Am Gaumen mittelkräftig, mit geschmeidigen Tanninen, einem feinen Säurefaden und seidig-weicher Textur; das Finale ist klar konturiert, klassisch, von Tabak und einem rauchigen Hauch geprägt und hallt lange nach. Einer der Höhepunkte des Jahrzehnts und mit noch viel Potenzial. Großartig. Verkostet bei der Léoville-Poyferré-Vertikale im Château mit Sara Lecompte Cuvelier.

95

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Das betörende Bouquet eröffnet mit einer expressiven Palette aus floralen Noten, rauchigen roten Früchten, frisch gebrühtem Espresso, Rauch, Lakritz, Brombeere und Johannisbeeren. Die Tannine beginnen sich zu runden, benötigen jedoch noch Zeit, bevor man die vielschichtigen Aromen wirklich genießen kann – süß, frisch, geschmeidig, energiegeladen und großzügig. Der Wein ist konzentriert und zugleich frisch, perfekt ausbalanciert zwischen seinen süßen, reifen Früchten, den Tanninen und seiner samtigen Fülle. Trinkfenster: 2027–2055.

95

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Der Château Léoville Poyferré 2005 ist nicht der kraftvollste und opulenteste Jahrgang von Poyferré, und auch wenn ich ihn hinter 2000, 2009 und 2010 einordne, ist er dennoch ein wunderschöner, klassischer Poyferré, der mehr auf Finesse und Eleganz als auf vordergründige Power setzt. Das heißt nicht, dass er leichtgewichtig wäre: Dieser konzentrierte Saint-Julien mit mittlerem bis vollem Körper bietet eine hervorragende Tiefe mit Aromen und Geschmacksnoten von reifen Johannisbeeren, Kirschkonfitüre, Graphit, Frühlingsblüten und blättrigem, an Tabak erinnerndem Duft. Klar in seinem optimalen Trinkfenster, besitzt er wunderbare Frucht, einen feinen Faden aus Tanninen und Säure sowie eine herausragende Länge. Er wird sich noch zwei Jahrzehnte lang brillant trinken lassen.

19

/20

Weinwisser

Extrem dichtes Purpur-Granat. Warmes, delikates Bouquet, Amarenakirschen, rote Dörrpflaumen, ein Hauch Feigen und Kakaonoten, Kokos, komplex, fast buttrig und absolut faszinierend. Im Gaumen mit enorm viel Charme und Souplesse, cremig, gerundete Gerbstoffe, fast schon mit burgundischem Charme, bald schon Freude lachend, und das mehr als 20 Jahre lang.

19

/20

René Gabriel

Tiefes, dichtes Purpur-Lila mit rubinem Schimmer. Ein Wahnsinns Fruchtpaket in der Nase, schwarze Kirschen. Brombeeren, Cassis, darunter tiefgründig, Lakritze und Trüffelspuren, erinnert in der Nase stark an den 90er! Der Gaumen beweist seine Hochform, dick, fett, reich, reife, mächtige Tannine die aber viel Süsse und auch schon viel Schmelz ausstrahlen, im Finale enorm viel Druck. ein Power-St-Julien der sich mit den allerbesten Weinen des Médocs messen kann. 07:Ein gewaltig beeindruckender, klassischer Poyferré. Wer mit den zu feinen, edelsten Grand Crus im Médoc nichts anfangen kann, sollte sich an diesen bulligen, atypischen St. Julien halten. Ist auch etwas Napa-Cabernet-Fans… (19/20). 08: Extrem dichtes Purpur-Granat. Warmes, delikates Bouquet, Amarenakirschen, rote Dörrpflaumen ein Hauch Feigen und Kakaonoten, Kokos, komplex, fast buttrig und absolut faszinierend. Im Gaumen mit enorm viel Charme und Souplesse, cremig, die Gerbstoffe sind gerundet und der Wein zeigt fast schon ein burgundischen Charme in sich. Wird bald schon Freude machen und das mehr als 20 Jahre lang. (19/20). Und nochmals im selben Jahr in Bordeaux verkostet. Von der Kraft und Arroganz her der gigantischste St. Julien den es je gab. Noch vor dem 90er - aus gleichem Hause. 11: Didier Cuvellier nahm eine Magnum mit ins Restaurant Julien. Immer noch viel Frucht, hat sich praktisch nicht verschlossen, Kaffee. Ein 2005er der nicht so ausufernd ist und gute Chancen hat in Richtung Klassik zu gehen. Auf alle Fälle ganz gross! (19/20). 21: Unglaublich dichtes Purpur, in der Mitte undurchdringlich. Das Bouquet ist für einen Jungwein schon unglaublich intensiv, viel rote und noch viel mehr schwarze Kirschen, dunkle Edelhölzer, noch eine Spur Vanillin, Cassis, Black Currant, alles gewürzt mit einer Prise von frisch zerdrückten, schwarzen Pfefferkörnern. Geradliniger Ansatz, ab absolut klar ausgerichtet. Gaumenfüllender Körper, alles ist am richtigen Ort und somit ist die für das weitere Altwerden vorhandene Adstringenz perfekt, gegen das Finale bündelt sich der Wein und schiesst nachhaltige Aromen in die Retro-Olfaktion. Erst im Nachklang merkt man, dass diesem Wein eigentlich nichts fehlt – ausser zehn Jahre weiterer Flaschenlagerung. Mit einem Fuss steht dieser geniale Saint-Julien irgendwie in Pauillac. Und dies bei der Elite. (19/20).

19

/20

André Kunz

Dichtes, samtenes, komplexes, tiefgründiges Bouquet, Cassis, feine Röstaromen, Tabak, Zedern, Erdnüsse, Trüffel, Nougat, fein Dörrfrüchte. Dichter, kraftvoller, eleganter, vielschichtiger Gaumen mit kräftiger, dunkler Frucht, viel feinem Tannin, cremiger Struktur, konzentrierter, dunkler, komprimierter Aromatik, sehr langer, dichter, voller Abgang. 19/20 trinken - 2055

97

/100

Jane Anson

Jane Anson

Rubinrot, in der Nase verführerische Noten von getoasteter Eiche. Der Wein bleibt auf Kurs und ist köstlich, großzügig, animierend, geradezu saftig. Er zeigt Selbstbewusstsein und Energie, mit Zwetschgen- und Brombeerfrucht, vertieft durch gourmandige Anklänge von gegrillter Vanilleschote und cremigem Cappuccino. Die Qualität und Tiefe der Frucht ist verblüffend – man kann ihn schon jetzt zu trinken beginnen (tatsächlich hat er sich seit meiner letzten Verkostung vor 12 Monaten noch etwas weiter geöffnet), doch er ist auf lange Sicht gebaut. Hervorragender Stoff, einer der Weine des Jahrgangs. 80 % neues Holz.

96

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Von mittlerer ziegelroter Farbe steigt der 2005 Leoville Poyferre mit duftenden Noten von Crème de Cassis, Sauerkirschen und Früchtekuchen aus dem Glas, untermalt von Anklängen an getrocknete Rosen, Sternanis, Zigarrenkiste und getrocknete Minze sowie einem Hauch gusseiserner Pfanne. Am Gaumen mittelkräftig, mit einem fantastischen Rückgrat aus festen, feinkörnigen Tanninen und rassiger Säure, die Schicht um Schicht parfümierter schwarzer Früchte tragen, und in einem langen, mineralisch angehauchten Finale ausklingen.

18

/20

Bettane+Desseauve

Große Eleganz in Aromatik und Textur, ein imposanter Körper, wie er für den Jahrgang typisch ist, ein großer Lagerwein. Einer der künftigen Klassiker dieses Jahrgangs.

95

/100

Yves Beck

Tiefes Rubinrot. Kompaktes, dichtes Bouquet. Das Terroir zeigt sich bereits in der ersten Nase sehr deutlich. Die Frucht entfaltet sich langsam mit Noten von Kirschen und Himbeeren. Außerdem nehme ich einen Hauch von Ruß sowie sogar etwas getrocknetes Bohnenkraut wahr (danke, Jérôme Aké). Am Gaumen ist der Auftakt voluminös, mit kraftvollen Tanninen in Symbiose mit der Struktur. Ein Wein, der sich gerade zu öffnen beginnt und ein außergewöhnliches Potenzial besitzt. Wenn man ihn jetzt genießen möchte, empfiehlt es sich, ihn mindestens 1 Stunde zu dekantieren. Aromatisches, lang anhaltendes Finale.

94

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: LBG Der Wein ist recht verschlossen, ob dekantiert oder nicht. Eine Flasche, die nur wenig von den zuvor beschriebenen Feinheiten zeigte.

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