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Château Belgrave 2015
Nachhaltiger Weinbau

Château Belgrave 2015

5e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 90
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 16
Decanter | 91
Wine Spectator | 88
J. Suckling | 90-91
Vinous - A. Galloni | NM90
Vinous Neal Martin | 90
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Bewertungen und Rating

88

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Üppig, mit einem Kern aus Aromen von mazerierter Pflaume und Feigenkonfitüre, unterlegt mit Anklängen von Humus und Tabak. Im relativ weichen Abgang zeigt sich eine Wacholdernote. Jetzt bis 2020 trinken. 18.833 Kisten produziert.

93

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Noch fest und strukturiert, ist dieser Wein dunkel und kompakt, bewahrt dabei jedoch eine frische Linie und eine gute Säure. Saftige schwarze Johannisbeeren und elegante Tannine entwickeln sich noch weiter und lassen auf einen reichen, großzügigen Wein ab 2023 hoffen.

91

/100

Decanter

Rauchige, brombeerige Unterholznoten prägen hier den ersten Eindruck, mit einem schönen herbstlichen Charakter. Es ist ein gut gemachter Wein mit deutlich spürbarem Griff im Antrunk, dem jedoch zum Ende hin etwas Schwung fehlt, wenn die Tannine einen Hauch trocken wirken – geben Sie ihm ein paar Jahre, damit sie sich abrunden. Dies war das erste Jahr, in dem Belgrave eine optische Sortiermaschine eingesetzt hat. 34 % neues Eichenholz, pH 3,64.

93

/100

James Suckling

Ein dichter, vielschichtiger Rotwein mit Noten von feuchter Erde und blauen Früchten. Dazu süßer Tabak. Weiche Tannine verleihen diesem vollmundigen Wein eine saftige Fülle und opulente Genussfülle. Üppiges Mundgefühl. Schon jetzt sehr gut, in zwei bis drei Jahren jedoch noch besser.

16

/20

Jancis Robinson

Richard Hemming MW

74% Cabernet Sauvignon, 23% Merlot, 3% Petit Verdot. Animalische, wildartige Aromen in der Nase, was ihn etwas rustikal wirken lässt, und auch die Frucht ist relativ leicht. Nicht das beste Beispiel für 2015. (RH)

90

/100

Vinous

Neal Martin

Der Belgrave 2015 zeigt ein ansprechendes Bouquet von Brombeere, Himbeere und gepresster Iris mit lobenswerter Intensität. Am Gaumen wirkt er recht griffig mit etwas festen Tanninen, doch es ist reichlich Frucht vorhanden, mit Anklängen von Herbstlaub und Fenchel bis hin zu einem leicht bitteren Abgang. In den kommenden zehn Jahren genießen. Blind verkostet bei der Southwold 2015 Bordeaux-Verkostung.

90

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Mittelkräftig, frisch, strahlend, knackig und ein wenig stoisch, mit Fokus auf einem Kern aus lebhaften roten Beeren, Kräutern, Blattnoten und Gewürzen, mit einem Hauch Kakao im Nachhall. Trinkfenster 2022–2032.

92

/100

Falstaff

Falstaff

Dunkles Rubin-Granat, violette Reflexe, dezente Aufhellung am Rand. Zunächst etwas zurückhaltend, feine kräuterwürzige Noten, unterlegt von zarter Brombeerkonfitüre und schwarzen Kirschen. Mittlerer Körper, etwas Kirsche und ein Hauch Eukalyptus, runde Tannine, schokoladiges Finale. Ein runder Speisenbegleiter, mit etwas Minze im Nachhall.

90

/100

Andreas Larsson

Andreas Larsson

Dunkles Rubinrot mit tiefem Kern. Nuancierte Nase mit Noten von neuem Eichenholz, Leder, Tabak und Cassis. Am Gaumen schön dicht, noch jugendlich mit hohem Extrakt, dabei recht rund, mit guter Frische und Schichten aus zerdrückten Beerenfrüchten, Cassis und feiner Eiche, mit guter Länge und anhaltendem Nachhall. Wird in einigen Jahren noch besser, ist aber bereits gut zugänglich.

88

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Eine gelungene Cuvée mit viel Charme: Der 2015 Château Belgrave präsentiert sich mit mittlerem Körper und erdigen Aromen und Geschmacksnoten von dunkleren Früchten, Holzkohle, Gewürzen und Tabak. Er verfügt über feine Tannine, eine beeindruckende Balance und einen soliden Abgang und sollte sich über 10–15+ Jahre hinweg sehr schön trinken. Ein klassischer Wein mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

18

/20

Weinwisser

Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Das Bouquet zeigt eine würzige, recht tiefgründige Cabernetexpression und schwarze Pfefferkörner. Im Gaumen mit serösem Zugriff, deutliche Adstringenz und zeigt viel fordernde Gerbstoffe, schwarzbeeriges Finale. Er ist kein Schmeichler und zeigt Tannine für übermorgen. Also wird das ein ziemlicher Kraftakt. Mich erinnert er stark an den 2000er, der heute anfängt, ein grosser Médoc-Cru zu werden. Potenzialwertung:

18

/20

René Gabriel

Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Das Bouquet zeigt eine würzige, recht tiefgründige Cabernetexpression, schwarze Pfefferkörner. Im Gaumen mit serösem Zugriff, deutliche Adstringenz und somit viel fordernde Gerbstoffe zeigend, schwarzbeeriges Finale. Er ist kein Schmeichler und zeigt Tannine für Übermorgen. Also wird das ein ziemlicher Kraftakt. Mich erinnert er stark an den eigenen 2000er und der fängt heute an, ein grosser Médoc-Cru zu werden. Potentialwertung:

18

/20

André Kunz

(50% Merlot, 46% Cabernet Sauvignon 4% Petit Verdot) Frisches, seidenes, elegantes Bouquet, Pflaumen, Cassis, Tabak, Zedern, Minze. Eleganter, dichtverwobener, seidener, klassischer Gaumen mit dichter Frucht, viel feinem Tannin, kräftiger, dunkler Aromatik, dichter, fein muskulöser Struktur, sehr langer, frischer Abgang. 18/20 2024 - 2045

93

/100

La RVF

Ein Wein mit einem dichten, tiefgründigen Mundgefühl, der zugleich sehr bekömmlich ist, mit großzügiger Frucht. Sehr schöne Tanninqualität.

92

/100

Yves Beck

Mittleres Granatrot. Klassisches Bouquet mit Noten von Zedernholz und dunklen Beeren, dazu ein Hauch Menthol. Am Gaumen ist der Wein saftig, animierend und ausgewogen. Er verbindet gekonnt Finesse und Fülle und verfügt über Tannine, die dem Abgang Halt geben. Ein genussvoller, angenehmer Wein, den man jetzt trinken kann, der aber auch die nötige Struktur hat, um noch etwas Zeit im Keller zu verbringen.

2.0.0