
Domaine J. Chamonard : La Madone 2021
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum La Madone 2021 vom Domaine J. Chamonard
Verkostung
Farbe
In einem hellen Rubinton mit violetten Reflexen zeigt dieser Wein eine bemerkenswerte Klarheit, typisch für den klassischen Fleurie-Stil.
Nase
In der Nase entfaltet sich eine feine, sich allmählich aufbauende Aromatik. Erste florale Noten von Rosenblättern und weissen Blüten weichen Aromen roter Früchte: getrocknete Erdbeere, rote Johannisbeere und zarte Kirsche. Mit etwas Luft zeigt sich eine kristalline Mineralität, die an pulverisierten Granit erinnert, begleitet von einem Hauch feinem schwarzem Pfeffer und einer subtilen Kakaonote.
Gaumen
Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit einer delikaten, dabei präzise ausbalancierten Struktur. Die lebendige Säure bringt eine mineralische Frische ohne Schärfe. Der Gaumen offenbart konzentrierte rote Früchte: Kirschfruchtfleisch, die feine Anmutung getrockneter Erdbeere und eine subtile Heidelbeernote. Die Tannine zeigen sich fein, samtig und perfekt eingebunden. Der zarte und bemerkenswert anhaltende Abgang zieht sich mit einer leichten mineralischen Salzigkeit, einer Spur weissem Pfeffer und einem sehr dezenten Eindruck von Süsse.
Weinpairing
Dieser Wein aus Fleurie passt ideal zu schlicht zubereitetem Geflügel wie Brathähnchen oder Ente mit Kirschen. Auch zu hellem Fleisch harmoniert er hervorragend, ob leichter Schweinebraten oder Kalbfleisch. Weichkäse mit Weissschimmelrinde, gereifte Ziegenkäse sowie milde Weichkäse mittlerer Intensität finden in diesem Wein eine stimmige Begleitung. Zubereitungen mit Waldpilzen oder Steinpilzen sind ebenfalls ausgezeichnete Begleiter.
Servieren und Lagerung
Es empfiehlt sich, La Madone 2021 bei einer Temperatur zwischen 14 und 15 °C zu servieren. Dieser Wein kann bereits jetzt genossen werden, um seine fruchtige Frische auszukosten, verfügt jedoch auch über ein bemerkenswertes Reifepotenzial bis 2031, in dessen Verlauf er komplexere und nuanciertere Aromen entwickeln wird.
Ein Rotwein aus Fleurie aus Höhenlagen, der die mineralische Finesse des Beaujolais zum Ausdruck bringt
Das Weingut
Das Domaine J Chamonard hat seinen Ursprung im Jahr 1989, als Jean-Claude Chanudet das Weingut seines Schwiegervaters übernahm. Als Pionier keltert dieser Winzersohn « Natur »-Weine aus alten Reben. Aus einer langen und präzisen Vinifikation hervorgegangen, begeistern die Weine des Domaine J Chamonard durch ihre Finesse, ihre aromatische Ausdruckskraft sowie ihr hohes Reifepotenzial. Der Betrieb umfasst heute 5,5 Hektar, verteilt auf die Appellationen Morgon und Fleurie im Beaujolais. Das Weingut arbeitet faktisch biologisch, ohne offizielle Zertifizierung, und setzt auf spontane Gärungen sowie minimale Eingriffe. Jean-Claude Chanudet, genannt « Le Chat », gilt als einer der treuesten Erben der Philosophie von Jules Chauvet, einer Schlüsselfigur der Naturweinbewegung.
Der Weinberg
Fleurie La Madone stammt aus einer 0,5 Hektar grossen Parzelle auf 400 Meter Höhe, am höchsten Punkt der Appellation Fleurie, am Fuss der Kapelle der Madone. Die 60 bis 90 Jahre alten Reben stammen aus massale Selektion und stehen ausschliesslich auf zersetztem rosafarbenem Granit. Die Südausrichtung und die deutliche Hangneigung schaffen ein ausserordentlich gut drainiertes, mineralisches Umfeld. Der vollständige Verzicht auf chemische Behandlungen sowie die manuelle Bodenbearbeitung ermöglichen es den Wurzeln, tief in den Granit einzudringen, was dem Wein seine charakteristische Mineralität verleiht.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2021 im Beaujolais stellte spezifische klimatische Herausforderungen, mit Bedingungen, die für gewisse Lesezeitpunkte als warm bezeichnet wurden. Trotz dieses anspruchsvollen Weinbaukontexts ist es dem Weingut gelungen, diese Schwierigkeiten erfolgreich zu meistern und einen ausgewogenen Wein zu erzeugen, der der Ausdruckskraft des Terroirs von La Madone treu bleibt.
Vinifikation und Ausbau
Die Vinifikation von La Madone 2021 folgt dem traditionellen Protokoll des Weinguts: Kohlensäuremaischung ganzer Trauben mit indigenen Hefen, vollständige spontane Gärung, anschliessend Pressen in einer alten vertikalen Presse, die mit Eau-de-vie ausgespült wurde. Der Ausbau erfolgt 10 bis 12 Monate in altem Holz, wodurch sich der Wein schrittweise entwickeln und die Einbindung seiner Tannine verfeinern kann. Weder Filtration noch mechanische Klärung werden vorgenommen, um die aromatische Integrität vollständig zu bewahren.
Rebsorte
100 % Gamay

