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Château L'Eglise Clinet 2009
-5% ab 12 Flaschen

Château L'Eglise Clinet 2009

- - Rot - Einzelheiten
Parker | 99+
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17.5
Wine Spectator | 97-100
J. Suckling | 97
Vinous - A. Galloni | NM97
Vinous Neal Martin | 97
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Bewertungen und Rating

99

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Tief, dunkel, üppig und opulent von Anfang bis Ende, explodiert der Wein mit Trüffel-überzogener schwarzer Pflaume, Zartbitterschokolade und Rosen. Der Wein ist unglaublich konzentriert, mit Schicht um Schicht perfekt reifer, seidiger, samtgetränkter Frucht. Der Wein ist kraftvoll, sinnlich, lang und obwohl er noch jung ist, besteht kein Zweifel an seinem zukünftigen legendären Status.

96

/100

Falstaff

Falstaff

Zarte Noten von Trockenfrüchten, frische Beeren, feine kräuterige Würze, frische rote Früchte, zarte Anklänge von Orangen. Kraftvoll, wirkt etwas süß, die Fruchtigkeit verdeckt die Tannine, Blaubeer-Confit, gute Länge, Röstnoten und Karamell, große Länge.

19

/20

Weinwisser

85 % Merlot. 15 % Cabernet Franc, 80 % neue Barriques. Dunkles Rubin mit satter Mitte. Konzentriertes schwarzbeeriges Bouquet mit Darjeelingnoten und dunklem Malz. Im zweiten Ansatz getrocknete Walderdbeeren und Vanillemark. Am massiven Gaumen mit enganliegendem Muskelpaket und spürbarer Adstringenz. Langanhaltendes Finale, aktuell etwas verkapselt, aber mit genialem Zug und unbändiger Kraft. Liegt aktuell hinter dem 2010er.

18

/20

René Gabriel

85 %, 15 % Merlot. 19'000 Flaschen. Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Intensives Johannisbeer- und Blaubeerenbouquet, ein Hauch Grenadine in der Süsseanzeige und verschwenderisch viel rote Kirschen, zartes Vanillin im Hintergrund, viel Affinität zu einem gewaltigen Richebourg, Zitronenzestspuren zeigen die Frische an. Intensiver Gaumenauftritt, auch hier viel rote, reife, kleine Früchte, gut stützende Tannine, die sich zu einer massiven Adstringenz formen. Zweifellos ein ganz grosser Pomerol, der aber in diesem Stadium noch recht schwer einzuordnen ist. (19/20). 20: Sattes, sehr dunkles Purpur mit minimen Reifetönen aussen am Rand. Wuchtiges, zu Kopf steigendes Bouquet, deutliche Noten von sehr reifem bis überreifem Traubengut, Rosinen, Dörrpflaumen und Kirschlikör. Der zweite Ansatz wird dann alkoholisch und zeigt Aromen, welche eher zu einem Nero d’Avola, einem Amarone und gleichzeitig zu einem Portwein passen. Jetzt riecht es nach Worcestersauce und Shiitake-Pilzen aus dem Glas. Und irgendwie packt mich da auch das schleichende Gefühl einer unterschwelligen Oxidation aus dem Untergrund. Die Gerbstoffe wirken wie ausgezehrt. Ist er in einer schwierigen Phase? Schafft er all diese Hitzemakel abzuschütteln? Auf alle Fälle fordert dieser momentan schwierig einzuschätzende Wein einen geübten Degustator. Nach zehn Jahren hat er es (noch?) nicht geschafft, seine Bahnen in Richtung Harmonie zu lenken und kommt wie ein unvernünftiges Monster daher. Das Potenzial scheint riesig. Momentan bin ich diesem Wein gegenüber sehr kritisch. Morgenwertung: 17/20. Am Nachmittag hatte er sich etwas erholt und formiert. Harmonie war zwar immer noch keine da. Irgendwie hatte man da ein besseres Gefühl für die Zukunft. Wie viele Wunden heilt die Zeit? (18/20).

19

/20

André Kunz

Konzentriertes, komplexes, samtenes, cremiges, burgundisches Bouquet, fein Cassis, Brombeeren, Erdbeergelee, Korinthen, Tabak, Minze. Konzentrierter, vielschichtiger, cremiger Gaumen mit kräftiger, frischer Frucht, viel feinem Tannin, cremiger Struktur, vielfältiger, kräftiger, süsser Aromatik, langer, voller, fruchtiger Abgang. Kann noch zulegen. 19/20 2022 - 2040

19

/20

Bettane+Desseauve

Schon jetzt ausgezeichnet; in zehn Jahren wird es strahlend sein, mit einer satinierten Traumtextur, großer Sämigkeit und einem zugleich ansteigenden und luftigen Finale – beinahe Perfektion.

99

/100

Le Figaro Vin

Dicht, kompakt, seriös, gradlinig, mit sehr langer Lagerfähigkeit, beeindruckend konzentriert.

97

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: CB Dunkle Farbe, normale Intensität und leicht gereift. Intensives Bukett mit reifer Frucht, das sowohl an die Region Graves als auch an Pomerol erinnert. Weich im Antrunk, geschmeidig in der Mitte, aromatisch und dicht; der Wein endet lang, tief, subtil, nobel und komplex, mit großer Reinheit im Geschmack.

98

/100

La RVF

Was hier auffällt, ist die Frische in einem sehr sonnigen Jahrgang. Tatsächlich gehört sein pH-Wert (3,65) zu den niedrigsten in Pomerol. Sehr schönes Tanningerüst, dessen Kraft eher angedeutet als aufgedrängt wirkt (85 % Merlot, 15 % Cabernet Franc).

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château L'Eglise Clinet 2009

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt einen tiefen Purpurton und zeugt von der Konzentration und Reife der Frucht.

Nase

Das Bouquet offenbart sich von bemerkenswerter Intensität und entfaltet Aromen schwarzer Früchte (Pflaume, Schwarzkirsche, Cassis), begleitet von Trüffelnoten, wie sie für große Pomerol typisch sind. Mit der Belüftung gewinnt die Nase an Nuancen von Graphit, schwarzer Olive, Lakritz und Tabak, ergänzt durch zarte florale Anklänge, die an gepresste Rose erinnern.

Gaumen

Der Auftakt zeigt sich elegant trotz einer unterliegenden Kraft. Die seidige Textur und die Tannine von außergewöhnlicher Finesse strukturieren einen voluminösen Gaumen ohne Schwere. Eine lebendige Frische bringt Präzision und Balance ins Gesamtbild. Der lange, raffinierte Abgang hält mit mineralischen und würzigen Noten an und offenbart eine bemerkenswerte Definition sowie eine kontrollierte Kraft.

Weinpairing

Dieser Pomerol begleitet idealerweise gegrilltes oder gebratenes rotes Fleisch, insbesondere Rindfleisch in Sauce oder gewürzten Lammgigot. Er harmoniert zudem mit Zubereitungen auf Basis von Wildpilzen, Foie gras oder Federwild. Gereifte Hartkäse bilden ebenfalls eine stimmige Kombination.

Service und Lagerung

Der Château L'Eglise Clinet 2009 gewinnt, wenn er bei 16–17 °C serviert wird. Eine Dekantierung von 1 bis 4 Stunden hilft, die Tanninstruktur zu harmonisieren und die aromatische Palette voll zur Geltung zu bringen. Dieser Wein kann bis etwa 2070 genossen werden.

Ein außergewöhnlicher Pomerol, der Kraft und Raffinesse vereint

Das Weingut

1882 in Bordeaux gegründet, ist Château L'Eglise Clinet ein 5,5 Hektar großes Weingut in Pomerol, entstanden aus dem Zusammenschluss von Clos l'Église und Château Clinet, ein Name, der 1955 übernommen wurde. Ideal auf dem Plateau von Pomerol in der Nähe des Friedhofs gelegen, wurzelt der Weinberg auf tiefgründigen Böden aus Ton und Kies. Die Rebsortenverteilung setzt zu 90 % auf Merlot, ergänzt durch 10 % Cabernet franc, und unterstreicht das stetige Streben nach Finesse.

Der Weinberg

Der Weinberg von Château L'Eglise Clinet profitiert von einer privilegierten Lage auf dem berühmten Plateau von Pomerol, dem prestigeträchtigsten Sektor der Appellation. Die 4,5 Hektar, die dem Grand Vin gewidmet sind, liegen auf Parzellen unmittelbar neben der Kirche Saint-Jean de Pomerol, auf tiefgründigen Ton- und Kiesböden, die eine optimale natürliche Drainage bieten. Die Reben, deren Durchschnittsalter über vierzig Jahre liegt, wurzeln tief in diesem außergewöhnlichen Terroir. In der Bewirtschaftung wird ein umweltschonender, nachhaltiger Weinbau bevorzugt, mit organischen Düngergaben und einer strengen Selektion bei der Handlese.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 2009 zählt zu den außergewöhnlichsten der jüngeren Geschichte von Bordeaux. Das Jahr begann mit einem milden Winter, gefolgt von einem sonnigen Frühling, der ein kräftiges vegetatives Wachstum begünstigte. Die frühe Blüte Anfang Juni verlief unter idealen Bedingungen. Der Sommer brachte Wärme und Trockenheit und konzentrierte die phenolischen Verbindungen ohne Übermaß. Der September bot perfekte Verhältnisse: kühle Nächte bewahrten die Säure, warme Tage sicherten eine vollständige phenolische Reife. Die Lese fand zwischen dem 14. und 28. September statt, sodass für jede Parzelle der optimale Erntezeitpunkt bestimmt werden konnte.

Vinifikation und Ausbau

Die Trauben des Château L'Eglise Clinet 2009 wurden von einem Team von rund dreißig Erntehelfern von Hand gelesen, wobei bereits im Weinberg eine erste Selektion erfolgte. Nach vollständigem Abbeeren wurden die Beeren in kleinen, temperaturgesteuerten Edelstahltanks vinifiziert; parzellenweise Vinifikationen ermöglichten beim Verschneiden höchste Präzision. Mazeration und Gärung wurden mit großer Sorgfalt geführt, um die aromatischen und tanninischen Bestandteile behutsam zu extrahieren. Der Ausbau erfolgte über etwa achtzehn Monate in Barriques aus französischer Eiche, davon 80 % neues Holz, was eine harmonische Integration der Holzaromen ermöglicht, ohne den Ausdruck des Terroirs zu überdecken.

Rebsorten

Merlot (90 %)
Cabernet Franc (10 %)

Château L'Eglise Clinet 2009
2.0.0